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22.02.-23.02.2020 Ungleichfarbige Läufer im Mittelspiel GM Artur Jussupow Bericht
18.12.-19.12.2021 Das Verständnis der Schachstrategie vertiefen GM Karsten Müller Anmelden
15.01.-16.01.2022 Positionelle Opfer und asymmetrische Materialverhältnisse GM Michael Prusikin Anmelden
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Candidates 2020 - Abbruch nach erster Turnierhälfte
26.03.2020 - Weil sichergestellt sein muss, dass Spieler und Offizielle sicher nach Hause kommen können, hatte FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich keine Wahl und musste das laufende Kandidatenturnier stoppen. Russland setzt aufgrund der Corona-Pandemie ab dem morgigen Freitag sämtlichen internationalen Flugverkehr auf unbestimmte Zeit aus. Die getroffenen Sonderregelungen mit den Spielern für diesen absehbaren Fall sehen vor, dass das Turnier zu gegebener Zeit fortgesetzt wird.
Pressemeldung der FIDE
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Candidates 2020 - Vachier-Lagrave schlägt Nepomniachtchi
Halbzeit in Jekaterinburg
25.03.2020 - Sollte man Französisch gegen einen Franzosen spielen? Diese nicht ganz ernste Frage könnte sich nach der heutigen siebten Runde des Kandidatenturniers dennoch Ian Nepomniachtchi stellen. Der bisherige Überflieger traf mit den schwarzen Steinen auf seinen direkten Verfolger Maxime Vachier-Lagrave, wählte die Französische Verteidigung und verlor. Damit ist die komfortable Führung des Russen mit nur einer Partie dahin, er muss sich den Platz an der Sonne mit seinem heutigen Gegner teilen. Hinter den Beiden tat sich schlicht nichts. Alle Begegnungen endeten ohne Sieger. Die erste Turnierhälfte ist geschafft, morgen geht es in die Rückrunde mit vertauschten Farben.
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Candidates 2020 - Nepomnichatchi setzt sich ab
Ruhetag am Dienstag
23.03.2020 - Es ist zwar noch ein langer Weg zu gehen beim Kandidatenturnier in Jekaterinburg, doch mit Ian Nepomniachtchi legt ein Spieler gehörig vor und bringt die Konkurrenz langsam aber sicher in Zugzwang. Der selbstbewusste Russe schob nach gestern in der heutigen sechsten Runde den nächsten und damit seinen insgesamt dritten Sieg nach. Bestens vorbereitet gelang es ihm, Ding Liren vor große Probleme zu stellen und diesen in die Defensive zu drängen. Ding gelang es dennoch, ein Gegenspiel aufzuziehen, aber an entscheidender Stelle fand er die taktische Lösung für nahezu alle seiner Probleme nicht und gab in hoffnungsloser Lage auf. Drei Siege für Nepo bedeuten drei Niederlagen für Ding, womit sich der erste Favorit aus dem WM-Rennen verabschiedet haben dürfte, wenn er nicht ab Runde 7 einen furiosen Turbo startet. Seine Chancen klar verbessert hat hingegen Anish Giri. Er erreichte ein sehr remislastiges Springerendspiel mit Mehrbauer gegen Kirill Alekseenko und knetete den Russen nach Kräften. Und wirklich, als bei Beiden die Zeit knapp und knapper wurde, fand Alekseenko nicht mehr die richtigen Verteidigungszüge und verlor. Am morgigen Ruhetag darf sich das Feld regenerieren und Gedanken machen, wie man den leicht verschnupften Führenden doch noch stellen kann.
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Candidates 2020 - Nepomniachtchi führt alleine
22.03.2020 - Erstmals sieht das Kandidatenturnier in Jekaterinburg eine einköpfige Spitze. Nach der gestrigen Nullrunde hätte es auch heute vier Unentschieden geben können, aber in haltbarer Lage unterschätzte Wang Hao das Eindringen der weißen Dame nach h8. Ian Nepomniachtchi ließ sich nicht lange bitten, stieg ein und nahm den Sieg dankbar mit. Wilde Verwicklungen sah das Duell zwischen Kirill Alekseenko und Maxime Vachier-Lagrave. Der listige Franzose lockte seinen russischen Gegenüber auf ihm bestens bekanntes Terrain, musste dann allerdings anerkennen, dass sich Alekseenko ins Remis rechnete. Gut sah es zwischendurch für Anish Giri gegen Fabiano Caruana aus, er fand jedoch nicht immer die anspruchsvollsten Züge, und der Vorteil verflüchtigte sich rasch. Und da sich auch Alexander Grischuk und Ding Liren friedlich trennten, steht Nepomniachtchi alleine an der Tabellenspitze. Die sechste Runde beginnt am Montag um 12 Uhr.
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Candidates 2020 - Alles beim Alten nach Runde 4
21.03.2020 - Nach dem gestrigen Ruhetag trafen sich die acht Weltklassespieler, die den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen herausfordern möchten, zur vierten Runde des Kandidatenturniers in Jekaterinburg. Dass es letztlich keine Siege zu berichten gibt, lag weniger am mangelnden Willen der Spieler als an deren hohen Qualität. Wang Hao beispielsweise setzte Kirill Alekseenko durchaus unter Druck, aber der Russe hielt cool stand. Maxime Vachier-Lagrave rüttelte nach Kräften an Alexander Grischuks Berliner Mauer, doch sie hielt. Die längste Show boten Fabiano Caruana und Ian Nepomniachtchi. Erst sah es so aus, als könne der Amerikaner auf zwei Ergebnisse spielen, aber irgendwie drehte Nepo den Spieß. Mit Grimassen im besten Kasparov-Stil und Verrenkungen á la Carlsen sorgte der Russe für Erheiterung beim Zuschauer, doch das Remis vermochte er auch damit nicht zu verhindern. Mal schauen, ob die fünfte Runde am Sonntag Bewegung in die Tabelle bringen kann.
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Candidates 2020 - Ding nach Fehlstart wieder in der Spur
Ruhetag am Freitag
19.03.2020 - Der Mann der dritten Runde des FIDE Kandidatenturniers ist Chinas Nr. 1 Ding Liren. Mit 0 aus 2 gestartet saß ihm heute mit Fabiano Caruana der Top-Favorit auf den Turniersieg gegenüber. Der Amerikaner versuchte, Ding mit einer riskanten Neuerung im 9. Zug zu verwirren, doch dieser rechnete scheinbar seelenruhig alles aus und blitzte dann die entscheidenden Sequenzen runter. Nach der Zeitkontrolle saß Caruana vor einer Ruine, die sich nicht mehr lange verteidigen ließ. Und da alle weiteren Begegnungen nach und nach im Remishafen strandeten, macht Ding einen ordentlichen Sprung in der Tabelle und ist wieder in Schlagdistanz zur Spitze. Diese bilden Maxime Vachier-Lagrave, Wang Hao und Ian Nepomniachtchi. Die vierte Runde wird am Samstag gespielt, denn am Freitag wird in Jekaterinburg geruht.
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FIDE Candidates 2020 - Caruana und MVL siegen in Runde 2
Wang verpasst alleinige Führung
18.03.2020 - Die zweite Runde des Kandidatenturniers sah wie schon die Auftaktrunde zwei Sieger. Fabiano Caruana knöpfte sich Kirill Alekseenko vor und verführte den Russen im 19. Zug zu einem zweischneidigen Figurenopfer. Der Amerikaner behielt stets die Übersicht und siegte verdient. Maxime Vachier-Lagrave indes gewann heute vermutlich aufgrund seiner besseren Vorbereitung. Zumindest fand Ding Liren ausgangs der Eröffnung schlicht kein Mittel gegen den französischen Siegeswillen und musste somit seine zweite Niederlage in Serie konstatieren. Ein blitzsauberes Remis im besten Stil der Berliner Mauer gönnten sich Ian Nepomniachtchi und Alexander Grischuk. Auch die längste Partie des Tages endete ohne Sieger, wobei sich Wang Hao sicherlich etwas grämen wird. Er eroberte gegen Anish Giri einen glatten Mehrbauern, doch er ließ zu viel Gegenspiel zu und musste letztlich ins Remis einwilligen. Es führen mit Caruana, MVL, Nepomnichatchi und Wang gleich vier Spieler das Feld an. Die dritte Runde beginnt am Donnerstag um 12 Uhr.
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Die Schachwelt steht doch nicht still
WM-Kandidatenturnier in Jekaterinburg gestartet
17.03.2020 - Schritt für Schritt wird in diesen Tagen weltweit das öffentliche Leben und damit auch die Sportwelt lahmgelegt, doch im russischen Jekaterinburg stemmen sich acht tapfere Schachspieler gegen das berüchtigte Corona-Virus. Vize-Weltmeister Fabiano Caruana, Ding Liren, Alexander Grischuk, Ian Nepomniachtchi, Maxime Vachier-Lagrave, Wang Hao, Anish Giri und Kirill Alekseenko spielen ab heute und bis zum 04. April völlig abgeschirmt von der bedrohlichen Außenwelt um das Recht, der nächste Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen zu sein. "Nebenbei" hat das Turnier einen Rekord-Preisfonds von 500.000 Euro, was sicherlich allein schon Motivation genug sein dürfte. Eigentlich hätte auch Teimour Radjabov statt MVL antreten sollten, doch der Aseri traute dem Braten nicht und hätte lieber gesehen, dass das Kandidatenturnier verschoben wird. Die FIDE lehnte ab und nominierte die französische Nummer 1 nach. Den ersten Tag bestimmten jedoch Andere. Gleich zum Auftakt kam es zum China-Duell zwischen Ding Liren und Wang Hao, was Letzterer für sich entschied. Doch Wang darf sich nicht alleine an der Spitze sonnen, denn Nepomniachtchi legte gegen Giri nach und siegte ebenfalls. Derweil trennten sich MVL und Caruana sowie Grischuk und Alekseenko friedlich. Die zweite Runde beginnt am Mittwoch um 12 Uhr.
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Tata Steel Chess Tournament - Wijk aan Zee 2020 - Teil 2!
Chess Tigers Dariusz Gorzinski: Impressionen mit besonderem Blick auf die Challengers, die Qualifiers und hinter den Kulissen!
05.03.2020 - Traditionell wird in Wijk aan Zee in den Gruppen Challenger und Qualifier, jungen und aufstrebenden Talenten die Möglichkeit geboten sich zu präsentieren oder Normen zu erzielen. Um ein notwendiges Niveau zu erreichen werden aus diesem Grunde etablierte Großmeister eingeladen. Gelockt werden diese im Falle eines Turniersieges mit einem Qualifikationsplatz in der nächst höheren Gruppe. Dieses Rezept hat sich bisher bewährt und ist ein probates Mittel um eine mögliche Remisflut zu bändigen. Dieses Jahr erreichte die Challenger Gruppe die Kategorie 15 mit einem ELO-Schnitt von 2602. Nachfolgend möchte ich die Teilnehmer der Challenger Gruppe jeweils mit einer fotografischen Impression kurz vorstellen und anschließend eine fotografische Zusammenfassung des Eindrucks wiedergegeben, den der junge Chess Tiger und seit Oktober 2019 frisch gebackener Großmeister (GM Titel wird offiziell im Februar 2020 vom Weltschachbund FIDE verliehen) bei seiner zweiten Teilnahme in Wijk hinterlassen hat.
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Tata Steel Chess Tournament - Wijk aan Zee 2020
Chess Tiger Dariusz Gorzinski: teilt die Erfahrungen und die Erlebnisse mit besonderen Impressionen aus dem niederländischen Schachmekka für echte Schachenthusiasten!
01.03.2020 - Nicht nur das Traditionsturnier (11.-26.Januar 2020) im kleinen Örtchen an der niederländischen Nordseeküste ist Kult. Inzwischen gilt auch der Besuch meiner beiden Kollegen und mir in Wijk aan Zee für uns ebenfalls zur Tradition. Man ist zwar im Ruhrgebiet startend in 2,5h vor Ort, da wir aber Freitagmorgen anreisen und in Wijk aan Zee bis zum Sonntag bleiben, muss die „Pilgerfahrt“ lange im Voraus geplant werden. Als Beispiel sei erwähnt, dass sobald die Anmeldungen vom Veranstalter für die verschiedenen Amateur-Events freigeschaltet werden, wird es bei den Unterkunftsmöglichkeiten eng oder teuer. Nachfolgend möchte ich wieder einige Impressionen aus Wijk aan Zee , außerhalb der Schachbretter, mit den Chess Tigers und deren Lesern teilen.
Spätestens wenn man die A22 Richtung Wijk aan Zee verlässt, die ersten Tore und Teile von Anlagen des großen Stahlgiganten und Sponsors TATA Steel sieht, spürt man die besondere Atmosphäre. Irgendwas liegt in der Luft, das sowohl Profispieler, Amateure und Schachfans aus aller Welt für 15 Tage magisch in seinen Bann zieht. Aber was ist es? Ist es die besondere Nähe zwischen den Profis, Amateuren und Zuschauern, alle in einer Sporthalle „“Dorfhuis De Moriaan“ vereint, die den besonderen Festival Charakter von Wijk ausmacht? An den Wochenenden ist die Halle voll, Wijk an Zee lebt und bebt.
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Hompage Tata Steel Chess Tournament / Wijk aan Zee
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GRENKE Chess Open & Chess Classic 2019
Einer gegen Alle - Alle gegen Einen - Einmalige Bildreportage aus Karlsruhe von Chess Tiger Dariusz Gorzinski
15.05.2019 - So könnte die Überschrift der diesjährigen Grenke Chess Classic lauten und zwar in zweierlei Hinsicht. Einmal bezogen auf den Weltmeister Magnus Carlsen, der nach seiner Verteidigung der WM Krone 2018 die Schachwelt souverän dominiert. Nach dem Turniersieg in Wijk aan Zee 2019 (9/13 und +5) lag auch der Sieg beim Gashimov Memorial in Shamkir (7/9 mit +5) Anfang April 2019 auf seinem Weg nach Karlsruhe. Wird Carlsen gejagt oder prügelt Magnus wieder die anderen? Der Andere auf dem die Überschrift zutreffen könnte ist Vincent Keymer. Fast ein ganzes Jahr lang war man sehr gespannt wie die Entscheidung des letztjährigen Grenke Chess Open Siegers und Chess Tigers, Vincent, fallen würde. Wird er sein Recht bei den Grenke Chess Classic dabei zu sein wahrnehmen oder doch die Teilnahme auf einen späteren Zeitpunkt verschieben? Die Entscheidung fiel auf „Teilnahme“ und den nächsten Schritt in der eigenen Schachentwicklung anzugehen. Damit war es klar, dass es ein nicht einfacher Schritt sein wird. Die Grenke Chess Classic 2019 standen also besonders im Focus der Öffentlichkeit und es war ebenfalls klar, dass die anderen Altmeister Vincent nichts schenken werden.
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Wijk aan Zee 2019 - (Teil C) - Tata Steel Chess Tournament
Chess Tigers Autor Dariusz Gorzinski berichtet über das Traditionsturnier! Hier speziell über das Masters mit den letzten drei Weltmeistern Magnus Carlsen, Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik, der seine aktive Schachzeit würdevoll beendete!!
26.02.2019 - In diesem abschließenden Teil des Berichts über das Traditionsturnier in Wijk aan Zee werde ich den Schwerpunkt auf das Masters Turnier legen und besonders die Altmeister unter die Lupe nehmen. Jeroen van den Berg, der Turnierdirektor von Wijk aan Zee, hat es wieder einmal geschafft für 2019 ein sehr starkes, 14 köpfiges Teilnehmerfeld der Kategorie 21 zusammenzustellen. Laut der Dezember 2018 FIDE Elo Liste gehörten 6 von Ihnen der Top 10 an. Gespannt konnte man aber auf das erste Auftreten des Weltmeisters Magnus Carlsen nach seiner Titelverteidigung im klassischen Schach gegen Fabiano Caruana sein. Was ist also dran an dem Gerücht der Schachmüdigkeit, die während des WM Matches die Runde machte? Magnus kam nach Wijk nicht nur als Weltmeister im klassischen Schach, sondern auch als Titelverteidiger des Masters 2018 und als gerade frisch gekrönter Titelträger im Blitzschach, der erst vor kurzem Ende Dezember in St.Petersburg stattgefundenen WM im Schnell- und Blitzschach.
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Wijk aan Zee 2019 - (Teil B) - Tata Steel Chess Tournament
Chess Tigers Autor Dariusz Gorzinski berichtet über das Traditionsturnier! Hier speziell über Challenger Vincent Keymer.
13.02.2019 - In diesem Teil des Berichts möchte ich einige Impressionen über das Challenger Turnier bringen. Hier besonders den Chess Tiger Vincent Keymer unter der Foto-Linse beleuchten.Traditionell werden in der Challengers Group, 14 Teilnehmer, vorwiegend junge, aufstrebende Herausforderer eingeladen. Das Turnier wird aber auch mit älteren Spielern vom Niveau her so eingestellt, daß auch GM Normen erzielt werden können. Die Besonderheit des Turniers ist aber, dass dem Sieger ein Freiplatz im nächsten Jahr in der Master Group winkt. Dieses Jahr hatte das Turnier die Kategorie 14. Teilgenommen haben die noch sehr jungen, aber im Fokus stehenden, Rameshbabu Praggnanandhaa aus Indien, der Iraner Parham Maghsoodloo und der deutsche Vincent Keymer aus Saulheim bei Mainz. Eingeladen wurde auch die deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz, die letztes Jahr sehr gute Ergebnisse erzielte und sich in die Top 10 der Damen-Weltrangliste spielte. Nur der Form halber: Gewonnen hat das Challengers Turnier GM Vladislav Kovalev aus Weißrussland mit 10/13 vor dem Russen GM Andrey Esipenko (bereits 8,5/13) und ebenfalls mit 8,5/13 GM Benjamin Gledura aus Ungarn.
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Wijk aan Zee 2019 - (Teil A) - Tata Steel Chess Tournament
Neu Chess Tigers Dariusz Gorzinski berichtet über das Traditionsturnier!
11.02.2019 - Seit einigen Jahren verfolge ich das Turnier in Wijk aan Zee an einem Wochenende (WE) vor Ort. Zusammen mit zwei Kollegen suchen wir etwas Abwechslung im grauen Wintermonat Januar. Von uns aus Bochum/Dortmund ist der Ort knapp in 2,5 h mit dem Auto erreichbar. Nachfolgend möchte ich einige Impressionen das Turnier betreffend, allerdings etwas außerhalb der Schachbretter, mit den Chess Tigers und deren Lesern teilen. Bereits seit 1938 wird an der niederländischen Nordseeküste ein Schachturnier gespielt. Es fing damals bescheiden an und hat sich aktuell zu einem der stärksten Turniere der Welt etabliert, an dem neben den geladenen Meistern viele Amateure in diversen Open teilnehmen. Bis 1968 wurde es in Beverwijk ausgetragen (dem Gemeindeort), seit 1968 werden die Partien in Wijk aan Zee gespielt. Wijk aan Zee selbst ist ein kleines Örtchen, direkt an der Nordseeküste, in Höhe der Einmündung des Norseekanals Richtung Amsterdam, gelegen. Der lange Strand, der Wind und die Dünen ziehen viele Menschen aus der Umgebung zu vielen Aktivitäten an. Der Einzugsbereich geht tatsächlich bis Amsterdam, von wo aus viele z.B. zum Kite-Surfen nach Wijk aan Zee kommen.
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Vincent Keymer - ein Traum wird Schach-Wirklichkeit ...
Der 13-jährige Junge aus Saulheim/Rheinhessen auf einer Bühne mit der Weltklasse ...
23.04.2018 - Wenn etwas passiert, was keiner sich so richtig vorstellen kann, geschweige denn zu träumen wagt? Weder Vincent selbst, noch seine Familie, weder Trainer noch Betreuer, weder Sponsor noch die ganze Schachgemeinde. Sensation, Glück, Wunder oder doch nur der ganz normale Wahnsinn? Also doch alles strategisch, akribisch, systemisch und von klugen Köpfen durchdacht und von langer Hand geplant. Wir können die Frage nicht wirklich detailliert und exakt beantworten, aber was so weltweit "gewusst" wird oder bewusst verlautbart wird, grenzt schon an die geplante Wahrsagerei. In dem Handbuch: "Wie werden Weltmeister und Olympiasieger gemacht - kleines ABC für die Schachwelt", alles fein strukturiert und detailliert aufgeschrieben.
und ein paar Eindrücke mehr ....

Vincent Keymer Interview (deutsch)
Vincent Keymer Interview (englisch)
Vincent Keymer - Bericht vom 18.09.2014 - Anands Startschuß
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Maxime Vachier-Lagrave gewinnt den Sinquefield Cup 2017
11.08.2017 - Es muss eine Erleichterung für alle Verantwortlichen des Sinquefield Cups 2017 sein, dass sich letztlich ein Spieler vor allen anderen durchsetzen konnte, und es bei den extrem komplizierten Tiebreak-Regeln keinen Gleichstand gibt. Maxime Vachier-Lagrave konnte als einziger der drei Führenden seine Partie gegen Ian Nepomniachtchi gewinnen, während Viswanathan Anand gegen Wesley So remisierte und Levon Aronian gar gegen Magnus Carlsen verlor. Für die französische Nummer 1 ist es das stärkste Turnier, das er je gewonnen hat und damit der größte Moment seiner bisherigen Karriere. Zugleich spült es MVL über die 2800 und auf Platz 2 der Weltrangliste. Zum Abschluss sollte nicht unterschlagen werden, dass Peter Svidler gegen Fabiano Caruana gewann und sich so noch auf 50 Prozent hievte. Aus Chess Tigers-Sicht ist natürlich das ausgezeichnete Abschneiden von Vishy besonders erfreulich. Wie der Turniersieger verlor er keine Partie, doch dieses Mal reichten +2 halt nicht für den vordersten Rang, dennoch zeigte sich unser Ehrentiger im Interview sehr zufrieden, und dann sind wir es erst recht. Schachlich geht es allerdings weiter in Saint Louis, denn ab Montag bis Freitag (ggf. auch Samstag) wird dort auf höchstem Niveau Schnell- und Blitzschach gespielt und zwar unter anderem mit dem legendären Garry Kasparov! Das nächste Großereignis steht ab dem 03. September an, wenn sich die meisten Top Spieler zum World Cup Knockout im georgischen Tiflis treffen.
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Sinquefield Cup - Trio verteidigt Spitze
Chancen für Tiebreak am Samstag hoch
10.08.2017 - Vor der finalen Runde am Freitag ist in der heutigen des Sinquefield Cups 2017 fast alles möglich. Die drei Führenden ließen sich nicht dazu hinreißen, mit Gewalt eine Vorentscheidung herbeizuführen. Im direkten Top-Duell konnte weder Viswanathan Anand noch Maxime Vachier-Lagrave einen verwertbaren Vorteil erlangen, was ein Remis nach 30 Zügen bedeutete. Noch kürzer hielten es Co-Leader Levon Aronian und Peter Svidler. Trotz oder eben weil das Brett vor taktischen Möglichkeiten brannte, zogen beide Kontrahenten eine frühe dreimalige Wiederholung der Stellung vor. Dies wiederum hätte Magnus Carlsen die Möglichkeit geboten, mit dem Führungstrio gleichzuziehen, doch der Weltmeister musste eher froh sein, dass Ian Nepomniachtchis Vorteil nicht groß genug für einen vollen Zähler war. Immerhin, so hat der Norweger noch immer die theoretische Chance auf den Gesamtsieg. Das gilt auch für Sergey Karjakin, der als einziger Sieger des Tages mit Carlsen gleichzog. Der russische Vize-Weltmeister fügte Wesley So dessen vierte Niederlage zu und darf somit auch noch auf den Turniersieg hoffen. Und auch Fabiano Caruana hatte realistische Aussichten, sich der Verfolgergruppe anzuschließen, aber nach einem Fehler von Gegner Hikaru Nakamura griff er etwas zu optimistisch an und lief in einen Remiskonter seines Landsmannes. Doch auch mit fünf möglichen Siegern verspricht die Finalrunde Hochspannung und beste Aussichten für all die Fans, die sich für Samstag einen packenden Tiebreak wünschen.
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Sinquefield Cup - Anand und Aronian ziehen gleich mit Vachier-Lagrave
09.08.2017 - Nach der siebten Runde des Sinquefield Cups gibt es nicht weniger als drei Tabellenführer. Unter den Augen von Edelkiebitz Garry Kasparov (Bild) ließ sich Maxime Vachier-Lagrave als Weißer gegen Sergey Karjakin auf das Endspiel der Berliner Verteidigung ein und feuerte die ersten rund 22 Züge im besten Blitzstil ab. Karjakin musste hart arbeiten, um das Remis zu erreichen, schaffte es aber. Das gab den direkten Verfolgern die Gelegenheit, mit dem Franzosen gleichzuziehen, und gleich zwei Konkurrenten nutzten diese. Den Anfang machte Viswanathan Anand, der sich ein durchaus vorteilhaftes, aber vermutlich nicht gewonnenes Doppelturmendspiel gegen Ian Nepomniachtchi erarbeite. Doch der Russe ließ sich von seinen beiden Türmen auf des Gegners 2. Reihe blenden, übersah, die einfache doch effektive Verteidigung des Inders und verlor. Nummer 3 im Bunde an der Spitze ist Levon Aronian, der in einer wilden und unübersichtlichen Schlacht mehr Durchblick als Hikaru Nakamura hatte und sich den zweiten Sieg in Serie genehmigte. Damit kommt es in der achten Runde am Donnerstag mit Anand gegen MVL zu einem Big Point-Spiel zwischen den einzigen Spielern, die noch keine Partie verloren haben. Aronian trifft auf Peter Svidler, der heute Magnus Carlsen ins Remis zwang. Um 20 Uhr ist in Saint Louis Anpfiff bzw. -läuten, wie es in Saint Louis Tradition ist.
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Sinquefield Cup - Aronian schlägt So und klaut ihm die 2800
Vachier-Lagrave verteidigt Führung
08.08.2017 - Die sechste Runde des Sinquefield Cups in Saint Louis sah nach dem gestrigen Ruhetag trotz verheißungsvoller Stellungen "nur" einen Sieger. Levon Aronian (Bild © Lennart Ootes) kreierte gegen Wesley So ein hübsches Meisterwerk, was seine Krönung mit 29.Tf6! erfuhr. So wusste kaum, wie ihm geschah, als ihm sein Gegenüber nicht nur die dritte Niederlage im laufenden Wettbewerb zufügte, sondern in der Live Rating auch noch die 2800+ mopste. Ganz nah am Sieg waren auch Magnus Carlsen gegen Hikaru Nakamura und Fabiano Caruana gegen Maxime Vachier-Lagrave. Im Turmendspiel mit Mehrbauer verpasste der amtierende Weltmeister einen studienartigen Gewinn und war folgerichtig nach 94 Zügen und etwas mehr als 6 Stunden Spielzeit nicht zufrieden mit dem Remis. Ebenfalls Grund zur Kritik bot Caruana, wie er post mortem selbst befand. Er erlangte gegen Tabellenführer MVL eine strategische Gewinnstellung, doch er ließ den Franzosen entschlüpfen. Der freute sich über die verteidigte Führung und hat in der morgigen Runde Weiß gegen Sergey Karjakin, der heute selber als Anziehender sehr routiniert von Viswanathan Anand ausgebremst wurde. Überhaupt fällt auf, dass Vishy bisher der konstanteste Spieler mit den wenigsten Fehlzügen ist. Bis auf den Schreck in Runde 3 gegen Carlsen, war Anand in keiner Partie in Verlustgefahr, was kein anderer seiner Kollegen von sich behaupten kann. Bei noch drei ausstehenden Runden und zwei Weißpartien (eine davon gegen MVL) ist noch alles möglich.
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Sinquefield Cup - Anand und Carlsen siegen in Runde 5
Montag ist Ruhetag
06.08.2017 - Die fünfte Runde des Sinquefield Cups stand ganz im Zeichen der beiden Weltmeister Magnus Carlsen und Viswanathan Anand. Beide konnten ihre heutigen Partien gewinnen und die Jagd auf den führenden Maxime Vachier-Lagrave eröffnen, welcher gegen Levon Aronian remisierte. Carlsen hatte Schwarz gegen Wesley So und kam gar nicht gut aus der Eröffnung, aber dann schenkte ihm sein Gegner urplötzlich den b-Bauer, und der Rest kam einer Hinrichtung gleich. Ohne gegnerische Hilfe lassen sich keine Partien gewinnen, aber die Kombination mit zahlreichen taktischen Fallstricken, die der Inder Fabiano Caruana servierte, muss man als Mensch erstmal sehen. Der Ausnahmerechner aus Amerika jedenfalls war hier überfordert und ging in 29 Zügen zu Boden. Ausgezeichnete Gewinnchancen erhielt auch Ian Nepomniachtchi gegen Sergey Karjakin, aber der derzeit vielleicht beste Verteidiger der Welt schlug wieder zu und rettete einen halben Punkt. Und da auch die anderen Duelle ohne Sieger endeten, behält Vachier-Lagrave die alleinige Führung unmittelbar verfolgt von Anand und Carlsen. Am Montag wird in Saint Louis geruht, bevor am Dienstag Runde 6 ansteht.
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Sinquefield Cup - Vachier-Lagrave schlägt den Weltmeister und führt
05.08.2017 - Viel schlimmer kann eine Niederlage kaum sein, wie jene, die in der heutigen 4. Runde des Sinquefield Cups Magnus Carlsen ereilte. Der norwegische Weltmeister knetete stilecht so lange Maxime Vachier-Lagrave, bis dieser im 40. Zug erstmals ungenau wurde und danach in eine Verluststellung geriet. Soweit kennt man das ja von Carlsen, aber dann verrechnete sich der Champion so richtig gründlich und konnte kaum glauben, wie ihm plötzlich geschah. Als die letzten Tricks versucht und abgewehrt waren, musste Carlsen eingestehen, dass er die alleinige Führung verspielt und stattdessen seinem Gegner geschenkt hatte. Einige Stündchen zuvor hatte Ian Nepomniachtchi für die zweite entschiedene Partie des Tages gesorgt. Er besiegte einen schlecht aufgelegten Hikaru Nakamura und muss die rote Laterne nun nicht mehr alleine schleppen. Alle anderen Duelle endeten ohne Sieger.
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Sinquefield Cup - Tag der Verteidiger in Runde 3
04.08.2017 - Es gab in jeder Partie für eine oder gar beide Seiten praktische Chancen, einen vollen Punkt zu erzielen, dennoch stehen nach der dritten Runde des Sinquefield Cups unter dem Strich fünf Unentschieden. Es war der Tag der Verteidiger. So sah sich beispielsweise Peter Svidler als Nachziehender von Maxime Vachier-Lagrave arg unter Druck gesetzt, doch der 6-fache russische Landesmeister fand einen netten Konter zum Remis. Ähnlich wie MVL erging es Fabiano Caruana. Sein Gegner Ian Nepomniachtchi brachte sich wiederholt im laufenden Wettbewerb in eine bedenkliche Lage, doch bei knapper werdender Zeit dreht der Russe den Spieß gar um und erspielte sich ein optisches Übergewicht, begnügte sich aber dann doch lieber mit einer Zugwiederholung. Die vielleicht größte Schrecksekunde hatte Viswanathan Anand gegen den amtierenden Weltmeister zu verdauen. Ohne Not stellte der Inder in ausgeglichener Position einen Bauern ein, fand dann jedoch umgehend den richtigen Weg, um eine theoretische Remisstellung im Turmendspiel mit Minusbauer zu erlangen. In der Tabelle hat sich heute natürlich nichts geändert - mal schauen, was am Samstagabend ab 20 Uhr Runde 4 zu bieten hat.
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Feines Spiel und grobe Schnitzer in Runde 2 des Sinquefield Cups
03.08.2017 - Wie schon zum Auftakt floss auch in Runde 2 des 5. Sinquefield Cups eine Menge Blut - wieder gab es mehr entschiedene als unentschiedene Partien. Den Anfang machte Wesley So gegen einen bisher desolat agierenden Ian Nepomniachtchi. Nach einem schweren positionellen Fehler hatte der Russe gegen den Amerikaner keine Chance, der wiederum für den ersten Schwarzsieg im laufenden Wettbewerb sorgte. Seinen ersten vollen Zähler verbucht auch Magnus Carlsen. In einer komplizierten Stellung rechnete und spekulierte der Norweger in gegnerischer Zeitnot besser und gewann verdient. Dramatisches ereignete sich zwischen Levon Aronian und Fabiano Caruana. In einem vermutlich leicht schlechterem Endspiel mit Turm und Springer versus Turm und Läufer stellte der zuletzt so erfolgreiche Armenier seinen Springer ein. Statt aufzugeben gelang es ihm noch, ein hoch interessantes Endspiel zu erzeugen, dessen Gewinnweg selbst für Spieler um die 2800 nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden kann. Doch nach einigen Ansätzen fand Caruana den richtigen Weg zum Glück, wenngleich er zwischendurch mehrfach den direkten Zugang verpasste und sich das Ende bis zum 110. Zug ausdehnte. Die beiden Unentschieden zwischen Peter Svidler gegen Viswanathan Anand und Hikaru Nakamura gegen Maxime Vachier-Lagrave vervollständigten die zweite Runde. In der dritten Runde kommt es unter anderem zum Duell der Weltmeister, wenn Vishy mit Weiß auf seinen Nachfolger Carlsen trifft. Pünktlich zur Prime Time ab 20 Uhr lässt sich das Geschehen live verfolgen.
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Kämpferischer Start in Saint Louis
Sinquefield Cup 2017 beginnt verheißungsvoll
02.08.2017 - Heute hat im amerikanischen Saint Louis der 5. Sinquefield Cup 2017 seinen Auftakt erlebt, und es flogen ordentlich die Fetzen. In der ersten von neun Runden legte zunächst der aktuelle Überflieger Levon Aronian mit einem blitzsauberen Eröffnungssieg gegen Ian Nepomniachtchi vor. Daraufhin ließ sich auch Sergey Karjakin nicht lumpen und nutzte das zu hohe Risiko von Peter Svidler für einen schönen Erfolg. Während in der Zwischenzeit Fabiano Caruana gegen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand gegen Hikaru Nakamura remisiert hatten, belohnte sich Maxime Vachier-Lagrave in neuem Look selbst und schlug Wesley So. Heute hatten klar die Weißspieler die Nase vorn. Ob das in Runde 2 anders wird, zeigt sich am Donnerstag ab 20 Uhr.
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Levon Aronian gewinnt Norway Chess 2017
16.06.2017 - Etwas leichter hätte es sich der Turniersieger in der letzten Runde des Altibox Norway Chess schon gewünscht, aber Gegner Wesley So verweigerte Levon Aronian ein frühes Remis und zwang den Armenier zu einer langen Partie. Doch schließlich brachte Lev das Remis unter Dach und Fach. Nun hätte Hikaru Nakamura als Nachziehender Fabiano Caruana schlagen müssen, um einen Stichkampf um Platz 1 zu erzwingen. Doch sein Landsmann hatte ganz andere Pläne und wartete mit einer interessanten Neuerung in der berühmten Bauernraubvariante im Sizilianer auf. In einem offenen Gefecht beging Nakamura schließlich den entscheidenden Fehler und verlor. Damit ist Aronian zu guter Letzt der klare Sieger in Stavanger und zurück im Club der 2800er. Er rangiert nun in der Weltrangliste auf dem 4. Rang hinter So, der dieses Mal tatsächlich sämtliche Partien remisierte. Das Gegenstück zum Remiskönig war - man lese und staune - Vladimir Kramnik! Fünf entschiedene Partien in neun Runden in einem Top 10-Turnier machten den Russen zur Attraktion. Zum Abschluss fing sich ausgerechnet Anish Giri vom 14. Weltmeister eine 20-zügige Niederlage ein. Der Niederländer verlor damit genau zwei Partien im Wettbewerb - die erste und die letzte. Letzter ist Vize-Weltmeister Karjakin mit lediglich einem halben Zähler hinter nicht weniger unzufriedenen Weltmeistern Carlsen und Anand.
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Norway Chess 2017 - Carlsen und Vachier-Lagrave punkten (endlich) voll
15.06.2017 - Viel besser hätte die vorletzte Runde des Altibox Norway Chess für den führenden Levon Aronian nicht laufen können. Der Armenier fuhr ein ungefährdetes Remis gegen Viswanathan Anand ein, und die direkte Konkurrenz remisierte ebenfalls oder verlor sogar. Verfolger Nummer 1, Hikaru Nakamura, wurde von Landsmann Wesley So ausgebremst und unterschrieb das Remis nach nur anderthalb Stunden, und Vladimir Kramnik erwischte es ganz böse. Aus der Eröffnung heraus sah es für Gegner Maxime Vachier-Lagrave gar nicht rosig aus, aber dieser wand sich heraus, und Kramnik hätte lieber den halben Punkt nehmen sollen. Doch der Russe übertrieb es und wurde in einem sehr interessanten Doppelturmendspiel ausgespielt. Damit durfte MVL hoffen, mit seinem ersten Sieg im Wettbewerb das Ende der Tabelle zu verlassen beziehungsweise ausgerechnet den Weltmeister dort zu hinterlassen. Aber auch Magnus Carlsen gelang in einer packenden, von Zeitnot geprägten Partie ebenfalls der erste volle Punkt. Sergey Karjakin verpasste vor der ersten Zeitkontrolle mit nur noch Sekunden auf der Uhr ein oder zwei starke Züge und griff dann unmittelbar nach dem 40. Zug trotz langen Nachdenkens fehl. An der längsten Partie des Tages war mal wieder Anish Giri beteiligt. Der Niederländer erwischte gegen Fabiano Caruana das bessere Endspiel, aber dieser verteidigte sich sehr findig und steuerte schließlich gekonnt den Remishafen an. Vor der morgigen Finalrunde führt also weiterhin Aronian, der zum Abschluss Schwarz gegen Remiskönig Wesley So hat. Verfolger Nakamura müsste vermutlich als Nachziehender gegen Nakamura gewinnen, um einen Tiebreak um den Turniersieg zu erzwingen. Auch die Finalrunde beginnt um 16 Uhr.
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Norway Chess 2017 - Carlsen verliert erneut und Aronian führt
Weltranglistenführung für den Weltmeister in Gefahr
14.06.2017 - Levon Aronian schickt sich an, nach der GRENKE Classic in Karlsruhe auch im hohen Norden das Altibox Norway Chess in Stavanger zu gewinnen - nachweislich das stärkste Turnier diesen Jahres. Nach dem Weltmeister musste in Runde 7 auch dessen Vize dran glauben. Sergey Karjakin hatte bisher nur remisiert und liegt jetzt bei -1. Aronian eroberte indes die alleinige Tabellenführung, denn Co-Leader Hikaru Nakamura teilte den Punkt gerecht mit Viswanathan Anand. Wieder aussichtsreich im Rennen liegt Vladimir Kramnik, der sich einen bisher ohnehin glanzlos agierenden Weltmeister vorknöpfte. Mit -2 ist Magnus Carlsen aktuell Letzter und seine ELO auf 2818,6 abgerutscht. Noch ein Ausrutscher, und Kramnik (2812,2) zöge vorbei. Dass Carlsen zumindest punktgleich mit Maxime Vachier-Lagrave die rote Laterne trägt, wird ebenfalls kein Trost sein. Der Franzose musste heute gegen Anish Giris Drachen hinter sich langen. Zum Abschluss schließlich trennten sich Wesley So und Fabiano Caruana friedlich und beendeten damit diesen aufregenden Spieltag.
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Norway Chess 2017 - Aronian und Anand siegen in Runde 6
Dienstag ist Ruhetag
12.06.2017 - Drei Runden vor dem Schluss könnte die Frage, wer das Altibox Norway Chess gewinnt, nicht spannender sein. Die besten Chancen haben nach der heutigen Runde 6 weiterhin Hikaru Nakamura und der seit heute punktgleiche Levon Aronian (Bild © Lennart Ootes). Während der Amerikaner gegen Sergey Karjakin remisierte, ließ der Armenier Vladimir Kramnik keine Chance und zerstörte damit vermutlich zugleich dessen Träume auf einen Turniergewinn in Stavanger. Den ersten und dringend herbeigesehnten Sieg seines Wettbewerbs gelang Viswanathan Anand. Schon früh brachte der Inder eine Neuerung und setzte den Amerikaner nach und nach unter Druck. Nach einer schönen Mattkombination gab sich Caruana schließlich geschlagen. Damit verlässt Vishy das Ende der Tabelle und hat die Möglichkeit, in den verbleibenden drei Runden noch einen positiven Score zu erzielen. Die restlichen Duelle endeten ohne Sieger. Am Dienstag wird beim Norway Chess geruht, bevor es am Mittwoch in das letzte Turnierdrittel geht.
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Norway Chess 2017 - Ruhe nach dem Sturm
5 Unentschieden in Runde 5
11.06.2017 - Nach dem gestrigen Feuerwerk ließ es die Weltklasse in der heutigen Runde des Altibox Norway Chess wieder eher gemächlich angehen. Besonders die Schwarzspieler zeigten sich sehr gut gegen die teils Leib- und Magenvarianten der Weißen vorbereitet. Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian beispielsweise testeten zum x-ten Mal gegeneinander den spanischen Marshall-Angriff mit Neuerung des Franzosen im 20. Zug! Kaum Spannung kam zwischen Magnus Carlsen und Anish Giri auf, wie auch bei Viswanathan Anand und Wesley So. Man war sich schlicht ebenbürtig. Etwas spannender verliefen die beiden restlichen Duelle. Die Landsleute Vladimir Kramnik und Sergey Karjakin brachten jeweils einen Mehrbauern in ihre Endspiele mit, doch sowohl Hikaru Nakamura (gegen Ersteren / siehe Bild © Lennart Ootes) als auch Fabiano Caruana zeigten, dass dies nicht genug war. Und so führt weiterhin Nakamura vor den punktgleichen Aronian und Kramnik. Mal schauen, ob die 6. Runde am Montag dann wieder Sturm bringt. Ab 16 Uhr geht es los.
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Norway Chess 2017 - Aronian schlägt Carlsen, Nakamura führt
10.06.2017 - Vor jeder Runde bei einem Top Turnier hofft man, nicht nur Remisen zu sehen, und manchmal erhören die Stars die Gebete. Die heutige 4. Runde des Altibox Norway Chess war so eine Runde, es gab jede Menge Action und letztlich auch Sieger. Schon früh stahl die Partie zwischen Levon Aronian und Magnus Carlsen den anderen Duellen die Show, obwohl diese auch viel zu bieten hatten. Doch Aronians Falle 11.a3!?, welche dann mit 13.c5! (siehe Diagramm) zuschnappte, war so spektakulär, dass sie alles überstrahlte. Erst opferte der Armenier eine Qualität und erhöhte bald auf einen Turm für maximalen Druck. Mit größter Anstrengung und etwas Mithilfe seines Gegners, konnte sich der Weltmeister in der Folge sogar nahezu befreien, aber dann unterlief ihm spätestens im 33. Zug der entscheidende Fehler und er verlor. Kurz zuvor hatte da bereits Hikaru Nakamura wunderbar gegen Maxime Vachier-Lagrave gewonnen, was ihn zum alleinigen Spitzenreiter macht. Eiskalt wehrte der Amerikaner den französischen Königsangriff ab und stand danach glatt auf Gewinn. Überglücklich präsentierte sich auch Anish Giri nach seinem Sieg gegen Viswanathan Anand. Der Niederländer nutzte die Ungenauigkeiten des Inders zu seinem zweiten Karrieresieg gegen selbigen. Seinen ersten vollen Punkt im Turnierhätte auch Wesley So erzielen können. Beinahe schlug er Vize-Weltmeister Sergey Karjakin, aber dieser präsentierte am Ende ein lehrreiches Pattmotiv und rette sich so selbst den Tag. Das zweite Remis des Tages hätte ebenfalls leicht mit einem Weißsieg enden können. Vladimir Kramnik stellte als Nachziehender gegen Fabiano Caruana einen Bauern ein, kämpfte danach jedoch wie ein echter Tiger, bis ihm sein Gegenüber schließlich zähneknirschend den halben Punkt lassen musste. Damit ist vor der morgigen Runde 5 ordentlich Bewegung in die Tabelle gekommen. Ab 16 Uhr sitzen die Herren am Sonntag wieder an den Brettern.
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Norway Chess 2017 - Spannende Nullrunde in Stavanger
Freitag ist frei
08.06.2017 - Die Tabelle nach der dritten Runde des Altibox Norway Chess unterscheidet sich nur darin von der der zweiten Runde, dass jeder Teilnehmer nun einen halben Punkt mehr hat. Es gab heute also keinen Sieger beim stärksten Turnier des Jahres, dafür aber einige schöne Kampfpartien. Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura strebten beide den vollen Punkt an und suchten das Ungleichgewicht in einem Najdorf-Sizilianer. Nach wechselhaftem Verlauf forcierte der Amerikaner kurz vor der ersten Zeitkontrolle das Geschehen gen einem Dauerschach. An Spannung die anderen übertroffen hat allerdings die Schlacht zwischen Levon Aronian und Anish Giri. Beide benötigten schon früh in der Partie viel Bedenkzeit, und als ausgerechnet der sonst meist bedächtig agierende Giri mit 19...g5 seinem Gegner den Fehdehandschuh ins Gesicht klatschte, brannte das Brett. Vielleicht hätte Aronian mit mehr Bedenkzeit Nutzen aus dem Leichtsinn seines Kontrahenten ziehen können, so allerdings musste er froh sein, zunächst die Zeitkontrolle und dann das Remis geschafft zu haben. Maxime Vachier-Lagrave und Fabiano Caruana spielten im Vergleich einen eher unspektakulären Russen runter bis zu blanken Königen, und Viswanathan Anands Berliner Mauer hielt den Gewinnversuchen Sergey Karjakins ohne größere Mühen stand. Das längste Duell lieferten sich Vladimir Kramnik und Wesley So. Die meiste Zeit konnte der Russe einen kleinen Vorteil behaupten, aber sein amerikanischer Gegner schaffte es stets, dass daraus nicht mehr wurde. Ziemlich exakt nach 5 Stunden Spielzeit endete auch diese Partie remis. Die vierte Runde findet am Samstag um 16 Uhr statt, denn am Freitag wird geruht.
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Norway Chess 2017 - Kramnik und Nakamura vorne
07.06.2017 - Wie schon zum Auftakt gab es auch in Runde 2 des Altibox Norway Chess nur eine entschiedene Partie. Im Duell der Weltmeister und Chess Tigers schlug Vladimir Kramnik im Damenendspiel Viswanathan Anand. Als der Inder seinem Gegner im 34. Zug einen freien a-Bauer erlaubte, neigte sich die Waage deutlich zu Gunsten des Russen. Im 60. Zug schließlich musste sich Vishy Kramnikschen Endspieltechnik geschlagen geben. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Fabiano Caruana und Magnus Carlsen verpuffte ziemlich zügig. Im geschlossenen Spanier tauschte sich nahezu alles im Zentrum ab und alsbald herrschte Frieden. Wie auch in den restlichen Begegnungen. Die längsten Gewinnversuche unternahm der zuletzt etwas gebeutelte Anish Giri gegen Sergey Karjakin. Aber sein mageres Mehrbäuerchen reichte im Endspiel letztlich nicht. Somit führen in Stavanger nun Kramnik und Nakamura mit 1,5/2. Runde 3 startet am Donnerstag um 16 Uhr und freut sich beispielsweise auf den Evergreen Carlsen gegen Nakamura und das Generationenduell Kramnik versus So.
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Norway Chess 2017 - Nakamura schlägt Giri zum Auftakt
Restliche Duelle enden friedlich
06.06.2017 - Wer in der Februar-Liste der FIDE unter den Top 10 der Welt war, darf sich seit gestern mit seinen Kollegen beim Altibox Norway Chess 2017 messen. Damit zählt dieses Turnier zu den besten aller Zeiten. Zunächst spielte man am Montag ein Blitzturnier, um zu ermitteln, wer das Glück hat, in 9 Runden fünf Mal Weiß zu haben. Weltmeister Magnus Carlsen nutzte die Gelegenheit, die Konkurrenz gleich mal zu schocken, indem er 7,5 aus 9 erzielte und überlegen mit zwei Zählern Vorsprung auf die nächsten Verfolger siegte. Heute stand dann die erste Runde des Hauptturniers an, welche Hikaru Nakamura einen Traumstart bescherte. Der Amerikaner überzeugte im Turmendspiel gegen Anish Giri und führt somit in Stavanger, da alle anderen Partien ohne Sieger endeten. Am Dienstag in Runde 2 kommt es beispielsweise zu so hochkarätigen Duellen wie Caruana versus Carlsen und Anand versus Kramnik. Ab 16 Uhr geht es wieder los
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GRENKE Chess Classic 2017 mit Weltmeister Magnus Carlsen
Pressemitteilung des Veranstalters
06.03.2017 - Die Ostertage sind Festtage für die deutschen Schachfans. Vom 15. bis 22. April finden die GRENKE Chess Classic 2017 statt, einem Großmeisterturnier der Extraklasse. Mit von der Partie ist der Weltmeister Magnus Carlsen, der die letzte Auflage der GRENKE Chess Classic 2015 gewann und seinen Titel verteidigen möchte. Seine härtesten Konkurrenten sind die Top Ten-Spieler Fabiano Caruana, Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian. Im Rennen um den Turniersieg möchte auch Arkadij Naiditsch wieder eingreifen. Der für Aserbaidschan startende Großmeister bot dem Weltmeister vor zwei Jahren bravourös Paroli. In einem legendären Finale kämpfte er gegen Carlsen im Tiebreak um den Turniersieg, den der Norweger erst in einer abschließenden Armageddon-Partie sicherstellte. Mit besonderer Freude verkünden die Organisatoren die Teilnahme der stärksten Schachspielerin der Welt, Hou Yifan. Das achtköpfige Feld runden die deutschen Nationalspieler Matthias Blübaum und Georg Meier ab. Für den 19-jährigen Blübaum ist es die erste Teilnahme an einem Großmeisterturnier dieser Kategorie und eine tolle Bewährungsprobe. Er qualifizierte sich durch seinen Sieg bei den GRENKE Chess Open 2016 vor vielen starken Großmeistern.
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GRENKE Chess Open - Schach echt und pur ...
Gigantisch - international - normentauglich - für Groß und Klein interessant - eine Begegnungsstätte für schachbegeisterte Menschen - die beste Turnierpremiere aller Zeiten mit sehr viel Zukunft?
08.04.2016 - Wenn es gelingt, ein Turnier von Deizisau nach Karlsruhe zu verlegen mit so einer überwältigenden Akzeptanz der Teilnehmer, dann muss schon Know How um die Organisation von Schachturnieren und der Zeitgeist, der die Schachspieler beeindruckt und begeistert von der Welt- bis zur Kreisklasse ziemlich genau getroffen worden sein. Die Anzahl der Teilnehmer wuchs vom Jahre 2015 auf 2016 um zirka 250 neugierige Interessenten auf nunmehr 955 Spieler, verteilt auf A-Open (564), B-Open (307) und C-Open (84). Zuschrift eines sonst sehr kritischen Teilnehmers: "Kompliment noch einmal für Eure Ausrichtung und dass ihr trotz des Todes von Dr. Markus Keller ein solches Turnier aus dem Boden gestampft habt. Aber es musste ja klappen, wenn die beiden größten deutschen Turnierorganisatoren gemeinsam zur Tat schreiten!". Der puritanische Deizisau-Style verband sich perfekt mit dem großzügigen Chess Classic Mainz-Style in dieser weitläufigen Schwarzwaldhalle in Karlsruhe mit ihrem wunderbaren Tageslichtaspekten und der weiteren Ausbaumöglichkeiten in Sachen Teilnehmer- und Zuschauerkapazität. Noch nie wurde die Handschrift der Macher Sven Noppes und Hans-Walter Schmitt in Synergie und Zukunftspotential sichtbarer, als hier mit den städtischen Möglichkeiten des Karlsruher Messe & Kongress Zentrums und dem Sponsoring der GRENKE Group aus Baden-Baden. "Ein deutscher Sieger in diesem Mammut-A-Open mit GM Matthias Blühbaum war natürlich dann schließlich das Tüpfelchen auf dem I."
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Sergey Karjakin ist der nächste WM-Herausforderer
28.03.2016 - Wer vor der finalen Runde des Kandidatenturniers gewettet hatte, dass drei Partien ereignislos remis enden und eine bis auf den letzten Blutstropfen ausgekämpft wird, der kann entweder hellsehen oder kennt sich etwas mit dem Thema aus. Sergey Karjakin ging als Favorit in das Duell gegen Fabiano Caruana. Nicht nur, weil er Weiß hatte, sein Gegner war auch noch zum Siegen verpflichtet, um im November gegen Weltmeister Magnus Carlsen spielen zu dürfen. Caruana zögerte dann auch nicht und servierte einen scharfen Sizilianer, doch Karjakin blieb stets cool und Herr der Lage. In einem letzten Akt der Verzweiflung tat Caruana das, was man sonst bei ihm vermissen musste, er fischte im Trüben. Doch sein Gegenüber sah klar und konterte sauber zum alleinigen Turniersieg nach Punkten. Wir gratulieren herzlichst und freuen uns auf eine garantiert spannende Weltmeisterschaft. Daumen drücken!
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Karjakin oder Caruana - wer fordert Carlsen?
27.03.2016 - Die heutige 13. Runde des Kandidatenturniers hat an der Spitze keine Veränderung erbracht, dafür hat sich aber schon geklärt, wer überhaupt noch eine Chance auf den Gesamtsieg hat. Obwohl Viswanathan Anand nur einen halben Zähler Rückstand auf die Führenden Sergey Karjakin und Fabiano Caruana hat, kann er nicht mehr gewinnen, denn die beiden letztgenannten spielen gegeneinander und so könnte Vishy bestenfalls nach Punkten gleichziehen. Das reicht aufgrund der schlechteren Zweitwertung (direkter Vergleich) aber nicht mehr für die WM in New York. De facto muss Caruana morgen gewinnen, denn auch er wäre per Zweitwertung im Falle eines Remis nur zweiter Sieger, weil Karjakin mehr Siege vorzuweisen hat. Ach ja, fast hätten wir den heutigen Sieg von Hikaru Nakamura gegen den völlig neben sich stehenden Veselin Topalov unterschlagen. Der Bulgare steht bereits abgeschlagen als Letzter fest. Doch nun schauen wir nur noch vorwärts. Morgen um 14 Uhr folgt der große Showdown. Immerhin wird es auch noch ein heftiges Gerangel um die Plätze geben, denn da geht es um ein paar Tausender mehr auf dem Konto oder eben nicht.
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GRENKE Chess Open in Karlsruhe grandios gestartet!
In der 3.Runde kommt es schon zu hochinteressanten Partien und faustdicken Überraschungen!
25.03.2016 - "Und es hat Zoom gemacht"- die Schwarzwaldhalle im Karlsruher Kongress Zentrum wird zum neuen Mittelpunkt der Südwest-Initiative! Das Schach-Zentrum Baden-Baden mit Sponsor GRENKE Group bündelt 19 Jahre Erfahrung aus dem Neckar Open in Deizisau und 17 Jahre Erfahrung aus der Chess Classic Mainz-Frankfurt zum neuen Schachtempel mit Wellness-Charakter. Die schon verwöhnten Schachjünger konnten der Versuchung nicht widerstehen und strömten in Schaaren nach Karlsruhe. 955 Teilnehmer starteten das 9-rundige Turnier am 24.03.2016 um 19:05 Uhr in drei Open: A-Open = 564, B-Open = 307 und C-Open 84 Teilnehmer und haben am Karfreitagabend bereits die 3.Runde absolviert. Exemplarisch stehen ein paar faustdicke Überraschungen, aber auch 26 teilnehmende Spieler konnten mit blütenweißer Weste in die vierte Runde gehen; ... und denen folgen 74 Spieler und Spielerinnen mit 2,5 Punkten. Zuerst wollen wir aber einen kleinen Spaziergang durch die bestuhlte leere Schwarzbachhalle unternehmen, damit Sie sich ein Bild machen können über diese imposante Begegnungsstätte für Schachspieler.
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Karjakin siegt, Anand verliert
Letzter Ruhetag am Samstag
25.03.2016 - Über zu wenig Spannung beim Kandidatenturnier in Moskau kann sich niemand ernsthaft beklagen. Nach der heutigen 12. Runde haben Viswanathan Anand und Sergey Karjakin mal wieder den Platz getauscht. Vishy geriet als Nachziehender in der Vierspringervariante der Englischen Eröffnung in eine clevere Falle von Hikaru Nakamura. Die Computervarianten des Amerikaners konnte der Inder am Brett nicht lösen und verlor in nur 26 Zügen. Etwas länger brauchte Karjakin als Weißer gegen Veselin Topalovs Sizilianer. Es war der erste und vielleicht auch einzige Sizi des bisherigen Turniers. Der Bulgare konnte letztlich den gefährlichen Keres-Angriff des Russen nicht stoppen. Die beiden anderen Begegnungen endeten nach spannendem Kampf ohne Blutvergießen. Zwei Runden vor dem Ende liegen Karjakin und Caruana gleich auf in Führung, nun wieder verfolgt von Anand. Die Vorzeichen, dass das Duell Karjakin versus Caruana in der letzten Runde zum großen Finale werden könnte, sind positiv. Doch vor der 14 kommt gewöhnlich die verflixte 13, aber diese Runde muss bis Sonntag warten. Am Samstag wird nämlich letztmalig geruht.
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Anand stürzt Karjakin von der Spitze
24.03.2016 - Je näher das Ende des laufenden Kandidatenturniers kommt, desto wichtiger werden natürlich die letzten Runden. Heute war der 11. von 14 Umläufen dran, und der hatte es in sich. In der Hinrunde hatte Sergey Karjakin noch gegen Viswanathan Anand gewonnen, heute revanchierte sich der indische Superstar sehenswert. Mit den weißen Steinen neuerte Vishy früh, gewann im weiteren Verlauf einen Bauern und dann auch die Partie. Parallel setzte Co-Leader Fabiano Caruana den bisherigen Unglücksraben Veselin Topalov ganz schön unter Druck, aber dieses Mal hielt Topi stand. Remis endete auch die Partie Anish Giri gegen Hikaru Nakamura, aber dafür leistete sich Levon Aronian einen schweren Lapsus im Schwerfigurenendspiel gegen Peter Svidler. Schwupps, da war der Bauer und damit das eigentlich fällige Remis weg. Was sagt nun die Tabelle? De facto ist Caruana Erster, weil er in Runde 10 Vishy geschlagen hat. Hinter den Führenden folgt alleine Karjakin mit einem halben Zähler Rückstand. Das Trio dahinter ist nicht völlig ohne Chance, aber die Wahrscheinlichkeit, dass einer der drei Vorderen das Rennen machen wird, ist ziemlich hoch. In Runde 12 hat Anand Schwarz gegen Nakamura, während Caruana Weiß gegen Aronian hat.
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Caruana erreicht die Spitze in Moskau
23.03.2016 - Es könnte einer der wichtigsten Siege seiner bisherigen Karriere gewesen sein. Fabiano Caruana schlug in der 10. Runde des Kandidatenturniers Viswanathan Anand und geht damit zugleich in Führung. Erst erwischte der Italiener eine indische Qualle, dann verwertete er sie souverän. Nach Punkten ist Caruana nun gleichauf mit Sergey Karjakin, der seinerseits ein lockeres Weißremis gegen Anish Giri hinlegte. Auch die beiden anderen Duelle endeten ohne Sieger. Vier Runden vor dem Ende lässt sich schonmal festhalten, dass allenfalls bis Platz 5 - also Remiskaiser Anish Giri - noch Chancen bestehen, ein WM-Date in New York zu lösen. Besonderes Augenmerk wird bei der morgigen Runde 11 sicherlich auf das "Rückspiel" zwischen Vishy und Karjakin gerichtet sein. Ab 13 Uhr ist in Moskau wieder High Noon...
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Anand schlägt Aronian und zieht mit Karjakin gleich
Ruhetag am Dienstag
21.03.2016 - Mit einem technisch sehr sauberen Spiel ließ in der heutigen 9. Runde des Kandidatenturniers Viswanathan Anand seinem Gegenüber Levon Aronian keine Schnitte und erzielte damit auch den einzigen Sieg des Tages. Nun ist der Inder wieder an der Spitze der Tabelle zu finden, allerdings kann man momentan noch Entwarnung an alle notorischen Nörgler geben, die natürlich längst wissen, wie ein neuerliches WM-Match gegen Magnus Carlsen ausgehen wird. Karjakin führt die Tabelle nämlich aufgrund des direkten Vergleichs bis jetzt noch an, so dass der Russe entweder noch straucheln, oder Vishy nochmals nachlegen muss. Später wird man so oder so von der A&C- oder von mir aus C&A-Ära sprechen und nicht darüber jammern, dass so oft einer der allerbesten Turnierspieler der Geschichte eben wusste, wie man Big Points erzielt. Ach ja, Runde 10 folgt erst am Mittwoch, denn am Dienstag wird in Moskau geruht.
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Caruana macht Boden gut
19.03.2016 - Dass es bei der Führung im Kandidatenturnier in der heutigen 8. Runde keine Veränderung gab, liegt schon stark an Peter Svidler. Wie bereits gestern hatte der Russe eine mehr als verheißungsvolle Stellung auf dem Brett - dieses Mal gegen Landsmann Sergey Karjakin alias Co-Leader. Aber erneut konnte er den Sack nicht zumachen, und die Partie endete ohne Sieger. Parallel genehmigte sich Levon Aronian eine relativ gemütliche Punktteilung gegen den unangefochtenen Remiskönig Anish Giri. Verfolger Viswanathan Anand glich in seinem Rückspiel gegen Veselin Topalov als Schwarzer problemlos aus und bestimmte in der Folge auch den Ton. Doch mehr als ein Remis ließ sich der Bulgare dieses Mal nicht nehmen. Somit führen weiter Karjakin und Aronian, aber ein weiterer Verfolger hat sich zu Vishy gesellt. Fabiano Caruana erhöhte mit seinem Sieg gegen Hikaru Nakamura die eigenen Chancen auf ein WM-Match gegen Herrn Carlsen deutlich und zerstörte die seines Landsmannes vermutlich endgültig. Die nächste Runde folgt am Montag um 13 Uhr.
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Aronian und Karjakin führen auch zur Halbzeit in Moskau
Korrektur: Nakamura schlägt Topalov
19.03.2016 - Als sich Sergey Karjakin und Levon Aronian in der heutigen Runde 7 des Kandidatenturniers das zweite Mal die Hände reichten und somit ihr Remis besiegelten, war bereits klar, dass sie damit auch die gemeinsame Führung verteidigen würden. Denn zuvor hatten sich bereits Anish Giri und Verfolger Nr. 1 Vishy Anand friedlich trennen müssen, da der Niederländer trotz Weiß kein Risiko gegen die gefürchtete indische Vorbereitung einging. Einem Sieg nahe kam Peter Svidler gegen Fabiano Caruana. Doch den zwischenzeitlichen Mehrbauern konnte der russische Rekordmeister letztlich nicht gegen den Amerikaner verteidigen. Korrektur: Und zu guter Letzt einigten sich Hikaru Nakamura und Veselin Topalov nicht, wie zuvor irrtümlich berichtet, friedlich, in Wahrheit siegte der zweite Amerikaner im Feld und hievte sich so auf -1 und stieß den Bulgaren runter auf -3. Ihr Autor entschuldigt sich für seinen Irrtum. Die Rückrunde beginnt am Sonntag um 13 Uhr mit vertauschten Farben.
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Anand und Aronian siegen in Runde 6
Freitag ist Ruhetag
17.03.2016 - Premiere in Moskau, nach der gestrigen Flaute wurden heute in der 6. Runde des Kandidatenturniers erstmals mehr als eine Partie mit einer 1 und einer 0 beendet. Den raschen Anfang machte Viswanathan Anand gegen Peter Svidler in der bisher kürzesten Partie des laufenden Wettbewerbs. Nur 24 Züge benötigte der Inder, um seinen Freund und Mannschaftskollegen mit den weißen Steinen furios im Königsangriff zu besiegen. Und auch die bis dato mit 83 Zügen längste Partie fand mit Levon Aronian einen verdienten Sieger. Leidtragender ist Hikaru Nakamura, der bereits seine zweite Niederlage quittieren muss und somit die rote Laterne hält. Am anderen Ende der Tabelle freuen sich Karjakin und Aronian über die gemeinsame Führung, dicht gefolgt vom Spezialisten für Kandidatenturniere, Vishy Anand. Am Freitag wird zum zweiten Mal geruht oder was auch immer, bis es dann am Samstag um 13 Uhr mit Runde 7 weitergeht.
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Nullrunde in Moskau
16.03.2016 - Wer heute die 5. Runde des Kandidatenturniers nicht live verfolgen konnte und hoffte, so nach 4 Stunden noch die heiße Endphase schauen zu können, wurde enttäuscht. Denn alle vier Begegnungen waren da bereits beendet und zwar allesamt friedlich. Geneuert, wie man gerne sagt, wurde in allen Partien, doch keiner der acht Kandidaten konnte entscheidend überrascht werden. Somit darf Sergey Karjakin weiter an der Tabellenspitze thronen - von ihm aus könnte jede Runde so enden wie die heutige. Doch unken wir mal nicht zu früh, denn bei noch 9 ausstehenden Spieltagen ist die Wahrscheinlichkeit, dass unser Blutdurst gestillt werden wird, ziemlich hoch. Vielleicht ja schon morgen, wenn um 13 Uhr Runde 6 ansteht.
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Karjakin übernimmt alleinige Führung in Moskau
15.03.2016 - Nach der 4. Runde des laufenden Kandidatenturniers gibt es nur noch einen Führenden. Sergey Karjakin konnte im Spitzenduell Viswanathan Anand schlagen und darf sich zumindest für rund 24 Stunden am Platz an der Sonne erfreuen. Wie es seit der ersten Runde in Moskau Tradition ist, endeten die drei restlichen Begegnungen unentschieden, was Levon Aronian automatisch zum Verfolger Nummer 1 macht. Fabiano Caruana verpasste haarscharf den ersten Sieg, und es wird ihn nur wenig trösten, dass Gegner Veselin Topalov heute seinen 41. Geburtstag feiert und das Geschenk in Verluststellung sehr dankbar annahm. Am Mittwoch steht die 5. Runde an - wie immer um 13 Uhr.
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Anand, Karjakin und nun auch Aronian führen beim Kandidatenturnier
Ruhetag am Montag
13.03.2016 - Business as usual in Moskau - drei Partien enden unentschieden, eine wird entschieden. Allerdings brachte die dritte Runde des Kandidatenturniers wenigstens etwas Neues, denn der erste Schwarzsieg konnte notiert werden. Levon Aronian profitierte von schweren Fehlern, die Veselin Topalov zwei Bauern verlieren ließen. Natürlich ist es noch viel zu früh, um von Vorentscheidungen zu sprechen, aber -2 nach drei Runden machen den Bulgaren nicht gerade zum Favoriten auf ein nächstes WM-Match. Ziemlich nah an einen Sieg heran kam auch Peter Svidler gegen Hikaru Nakamura, aber der Amerikaner riss sich in schlechter Lage zusammen und zwang seinen russischen Gegenüber in der bisher längsten Partie des Turniers ins Remis. Somit führen nun Anand, Karjakin und Aronian, was besonders das Duell Karjakin gegen Anand am Dienstag zum Topspiel macht. Am Montag dürfen sich die Spieler erholen, denn es steht der erste von insgesamt vier Ruhetagen an. Diskutiert wird in der Zwischenzeit bestimmt trotzdem genug über das Turnier, denn Agon Limited hat rechtliche Schritte gegen einige Plattformen angekündigt, die trotz Verbot die Partien (halbwegs) live übertragen und kommentiert haben.
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Karjakin schlägt Nakamura und zieht mit Anand gleich
12.03.2016 - Auch in der zweiten Runde des seit gestern laufenden Kandidatenturniers endete nur eine Partie mit einer klaren Entscheidung. Im 29. Zug glaubte Hikaru Nakamura als Nachziehender gegen Sergey Karjakin, in schwieriger Lage eine taktische Möglichkeit gefunden zu haben, hatte dabei allerdings 34.Tc7 übersehen und musste wenig später mit einem glatten Läufer weniger aufgeben. Da die drei anderen Partien remis endeten, haben wir nun zwei Führende in Moskau. Viswanathan Anand und Sergey Karjakin teilen sich den Platz an der Sonne bei nun noch zwölf ausstehenden Runden. Auch am Sonntag wird wieder um 13 Uhr gestartet, und mit etwas (oder ziemlich viel) Glück können Sie die Partien komplett live verfolgen. Allerdings geben die Organisatoren vor Ort nach wie vor Ihr Bestes, dies zu verhindern.
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Anand startet traumhaft
Kandidatenturnier 2016 hat begonnen
11.03.2016 - Wer darf im November Weltmeister Magnus Carlsen den Titel streitig machen? Diese Frage stellt und beantwortet sich ab heute in Russlands Hauptstadt. Bis zum Ende des Monats beherbergt Moskau das WM-Kandidatenturnier, in welchem acht Spieler der Extraklasse doppelrundig um das WM-Match in New York kämpfen werden. Am Start sind Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura, Anish Giri, Levon Aronian, Veselin Topalov, Peter Svidler, Sergey Karjakin und natürlich Viswanathan Anand. Letzterer war es dann auch, der die heutige Auftaktrunde für sich entschied. Während alle anderen Duelle ohne Sieger endeten, lieferte sich der Inder mit dem einstigen WM-Rivalen Topalov ein packendes Duell. Zunächst ließ der Bulgare eine sehr gute Möglichkeit aus, dann war es Vishy, der deutlichen Vorteil erzielte. Im zweiten Nachfassen brachte Anand seinen Gegner schließlich zur Strecke und führt (mal wieder) ein Kandidatenturnier an. Kein Genuss ist leider die Live-Übertragung - besonders die der Züge. Wie es aussieht, gestattet der Veranstalter Agon nicht, dass andere Server als der eigene die Partien überträgt. Schade, dass man es dafür nicht mal annährend so gut kann wie die anderen. Denen bleibt dann wiederum nur eine Zusammenfassung der Runde, wenn die Spieler längst beim Abendessen sind.
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Neckar-Open wird zu GRENKE Chess Open und zieht um!
Mit Stars von heute und morgen in Karlsruhe Ostern feiern
10.03.2016 - Haben Sie vielleicht schon verwundert im Turnierkalender nach dem weltbekannten Neckar-Open in Deizisau gesucht, welches stets um Ostern stattfand? Nein, es wurde nicht einfach eingestellt, es wurde umbenannt und an einen anderen Austragungsort verlegt. Veranstalter ist nun das Schachzentrum Baden-Baden, und Hauptsponsor ist die GRENKE-Gruppe, welche für ihr Engagement rund ums Schach schon sehr lange bekannt ist. Gespielt wird fortan im Kongresszentrum in Karlsruhe und zwar mit einem nochmals deutlich erhöhten Preisfonds. So warten alleine runde 10.000,- Euro auf den Sieger des A-Opens. Dies lockt auch den letzten Champion Deizisaus nach Karlsruhe. Der Chinese Li Chao tritt (bis jetzt) mit 2757 als ELO-Favorit an, doch Nikita Vitiugov und Richard Rapport sind mit ihren 2721 nicht weit weg. Neben vielen weiteren Großmeistern (teils nur knapp unter der 2700) wird das Augenmerk besonders auf zwei erstaunlichen Talenten liegen. FM Jonas Bjerre aus Dänemark kommt mit einer ELO von 2424 um die Ecke und ist gerade mal 12 Jahre jung, und Vincent Keymer aus Deutschland ist sogar noch ein Jahr jünger und hat schon 2324! Da bekommt so mancher Jugendtrainer feuchte Augen. Wer später mal berichten möchte, mit oder sogar gegen Keymer und Bjerre in einem Turnier gespielt zu haben, der braucht eine Rating über 1800 und muss sich möglichst bald anmelden. Aber auch Spieler mit niedrigeren Wertungszahlen sind in Karlsruhe herzlichst willkommen, denn die traditionellen B- und C-Open wird es natürlich auch wieder geben. Wie schon in Deizisau stellen wir Chess Tigers an neuer Spielstätte einen großen Teil des hochwertigen Spielmaterials und unser Know-how in Sachen Schachevents zur Verfügung. Welche Titelträger bisher für das A-Open gemeldet haben, entnehmen Sie der folgenden Liste.
Hier geht es weiter...

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Aprilwetterstart von Vincent Keymer in Schwäbisch Gmünd
Hessische Jugendkader A, B und C nutzen auch die Gelegenheit bei Wernfried Tannhäusers 28.Ausgabe des Staufer Opens die Krallen zu schärfen ...
10.01.2016 - Die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd mit seinen ca. 58 000 Einwohner macht traditionell den Anfang des alljährlichen Turnierkalenders, ehe dann Anfang Februar 2016 das Pfalz-Open in Neustadt und Ende März 2016 das neue Grenke Open in Karlsruhe auf dem Plan steht. Turnierdirektor Wernfried Tannhäuser hat mit seinem Team alles gut vorbereitet und auch für die Jugendförderung wird dieser Event in den unterschiedlichsten Formen genützt, um in den Weihnachtsferien das eigene Schach voranzubringen. Neben den vielen Baden-Würtembergischen Jugendspieler war der 11-jährige Rheinland-Pfälzer Vincent Keymer individuell betreut von Vater Christof & GM Michael Prusikin und sogar der komplette Jugendkader aus Hessen von IM Stefan Reschke, FM Uwe Kersten und IM Jürgen Haackert betreut am Start. In unserem Bericht wollen wir ein bisschen auf die unterschiedlichen Herangehensweisen bei der Jugendförderung eingehen und den ein oder anderen Aspekt in Augenschein nehmen. Die attraktive Stauferstadt, gegründet im 2.Jahrhundert und das Turniergeschehen des 28.Staufer-Open bilden vor, nach und während der 8.Runde des 9-rundigen Turniers die Eckpunkte und Bilder des Berichts. Die 220 Teilnehmer im A-Open wurden angeführt von 12 Großmeister, 12 Internationalen Meister und weiteren 24 Titelträgern - das herausragende Talent des Deutschen Schachbundes Vincent Keymer mit seinen 2349 Elo- und 2298 DWZ-Punkten an 27 gesetzt hat auch schon eine IM-Norm beim letzten Pfalz-Open 2015 erfüllt.
und ein paar Bilder und Texte mehr ...

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Caruana gewinnt zum dritten Mal Dortmunder Chess-Meeting
05.07.2015 - Nach 2012 und 2014 hat Fabiano Caruana auch in diesem Jahr das Sparkassen Chess-Meeting gewonnen. In der letzten Runde hätte ein gemütliches Remis gegen Verfolger Liviu-Dieter Nisipeanu zum alleinigen Sieg gereicht, aber der Deutsche verrechnete sich im 28. Zug fürchterlich und verhalf seinem Gegner so zum fünften Sieg in Folge. Mit diesem Triumph hievt sich Caruana auch wieder über die magische 2800, was für ihn nach seinen zuletzt durchschnittlichen Leistungen Balsam für die Schachspielerseele sein dürfte. Auf den zweiten Rang schaffte es noch Wesley So, der einerseits natürlich von der Niederlage Nisipeanus profitierte, aber sein schöner Endspielsieg gegen Vladimir Kramnik war auch sehr hilfreich. Somit musste der Rekordsieger aus Russland in diesem Jahr mit Rang 4 hinter Nisipeanu leben. Die restlichen Partien endeten ohne Sieger, so dass sich Hou Yifan und Georg Meier den letzten Platz teilen.
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Chess-Meeting 2015 - 4:0 für Caruana
04.07.2015 - Der Start von Fabiano Caruana in das Sparkassen Chess-Meeting 2015 war mit einem Remis und einer Niederlage zum Vergessen, und genau das hat der für die USA spielende Italiener offenbar getan. Denn seit Runde 3 bis zu heutigen Runde 6 kennt er nur ein Ergebnis - nämlich den Sieg. Vier Partien in Serie hat Caruana nun gewonnen - gestern musste Mitkonkurrent Vladimir Kramnik dran glauben, heute folgte Hou Yifan. Damit übernimmt er vor der morgigen Schlussrunde erstmals die alleinige Tabellenführung. Hätte Vladimir Kramnik seine Gewinnstellung gegen Liviu-Dieter Nisipeanu verwertet, wären seine Chancen auf den nächsten Chess-Meeting-Titel noch intakt gewesen. Den zweiten Sieg des Tages erzielte jedoch Ian Nepomniachtchi gegen Arkadij Naiditsch, während Georg Meier gegen Wesley So mit einem Remis davonkam. Somit genügt Caruana morgen ein Remis gegen Nisipeanu, um seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.
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Chess-Meeting 2015 - Kramnik zieht mit Nisipeanu gleich
Zweiter Ruhetag am Donnerstag
01.07.2015 - Wie schon in Runde 3 konnten Vladimir Kramnik und Fabiano Caruana auch in Runde 4 des Sparkassen Chess-Meetings volle Punkte einsammeln. Wieder spielte Georg Meier eine starke Hälfte und eine schwache, was statt des möglichen Sieges zu einer Niederlage gegen Kramnik führte. Völlig unverständlich, was der Deutsche am Ende mit seinem König vorhatte, als er dem Russen quasi in die Hände spielte. Caruana bekam es mit Arkadij Naiditsch zu tun, doch befindet sich letzterer scheinbar gerade in einem teuflischen Sieg-Niederlage-Rhythmus, und heute war wieder eine Niederlage an der Reihe. Die beiden anderen Duelle endeten unter dem Strich mit gerechten Unentschieden. Somit führt weiterhin Liviu-Dieter Nisipeanu, doch nun geteilt mit Rekordsieger Kramnik. Am Donnerstag ruhen die Dortmunder Helden bzw. geben Autogramme - am Freitag beginnt dann das Schlussdrittel des Turniers.
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Chess-Meeting 2015 - Ein verdienter und zwei glückliche Gewinner
Nisipeanu weiterhin alleine vorn
30.06.2015 - Unterschiedlicher hätten die drei Siege der dritten Runde des Sparkassen Chess-Meetings nicht sein können. Zunächst legte Arkadij Naiditsch einen blitzsauberen Schwarzsieg gegen ELO-Schwergewicht Wesley So vor. Zu diesem Zeitpunkt stand Georg Meier gegen Fabiano Caruana richtig fett, und zwischen Vladimir Kramnik und Ian Nepomniachtchi sah es trotz eines Mehrbauers schwer nach Remis aus. Doch während Liviu-Dieter Nisipeanu und Hou Yifan ihre ziemlich ausgeglichene Partie remisierten, nahm das Drama in den beiden restlichen Duellen seinen Lauf. In Zeitnot ließ sich Meier von Caruana zunächst auf 0.00 beschwindeln, und trotz überstandener Zeitkontrolle baute der Deutsche weiter ab und verlor schließlich noch. Parallel quetschte Kramnik im Stile des amtierenden Weltmeisters Nepo so lange, bis dieser entscheidend in einen Mattstrudel geriet. Damit konnten die erklärten Turnierfavoriten Boden gen Tabellenspitze gutmachen, aber noch führt Nisipeanu mit einem halben Zähler vor Naiditsch und Kramnik.
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Chess-Meeting 2015 - Zweiter Sieg für Nisipeanu
Ruhetag am Montag
28.06.2015 - Nachdem Liviu-Dieter Nisipeanu gestern gleich seine allererste Chess-Meeting-Partie gewonnen hatte, dachte er sich offenbar, dass man so schön in Schwung gleich auch die zweite gewinnen könnte - gerne auch mit Schwarz! Gedacht, getan musste heute ausgerechnet der scheidende Deutsche Arkadij Naiditsch gegen den Neu-Deutschen eine Null quittieren. Damit führt Nisipeanu unweigerlich alleine die Tabelle an - sogar mit einem ganzen Punkt Vorsprung. Doch einige der Favoriten, die gestern noch schwächelten, zeigten sich heute auf der Höhe. Vladimir Kramnik machte sich mit ordentlich Wut im Bauch als Nachziehender über die arme Hou Yifan her, die sich lieber nicht allzu sehr wehrte. Und auch Wesley So hat noch alle Möglichkeiten, seinen Fehlstart auszubügeln, nachdem er heute mit Fabiano Caruana die Nr. 1 der Setzliste schlug. Möglich, dass der Italo-Amerikaner etwas überspielt ist. Ganz bestimmt wird ihm der morgige Ruhetag sehr gelegen kommen. Das einzige Remis der zweiten Runde kam übrigens von Georg Meier und Ian Nepomniachtchi.
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Chess-Meeting 2015 - Zwei deutsche Siege zum Auftakt
27.06.2015 - Heute hat in Dortmund das traditionelle Sparkassen Chess-Meeting begonnen. Der Star des Turniers ist wie immer Vladimir Kramnik mit seinen bereits zehn Triumphen im Pott, aber wie schon 2014 musste er auch heute gleich mit Weiß die erste Niederlage hinnehmen. Dieses Mal war es nicht Georg Meier, sondern Arkadij Naiditsch, der den russischen Hünen über die Klinge springen ließ. Zuletzt ist der bald für Aserbaidschan spielende Deutsche unter die 2700 gerutscht, weil er besonders gegen schwächere Gegner patzt, aber große Namen respektiert er und spielt dann auch entsprechend. Sehr stolz darf und wird der Wahl-Deutsche Liviu-Dieter Nisipeanu sein, denn er konnte mit Wesley So einen der aktuell Besten schlagen. Konsequent nutzte er einen schweren Fehler seines jungen Gegners zu einem Bauerngewinn gefolgt von unwiderstehlichem Angriff. Die beiden anderen Duelle endeten ohne Sieger, was aber auch anders hätte ausgehen können. Besonders Georg Meier erarbeitete sich gegen Hou Yifan eine sehr vorteilhafte Stellung, verschenkte aber nach gewohnt zäher Verteidigung der Chinesin den Sieg. Vorjahressieger Fabiano Caruana hatte als Schwarzer gegen Ian Nepomniachtchi gute Chancen, aber dann fand der Wahl-Amerikaner nicht die besten Züge und musste den Russen ins Remis entwischen lassen.
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Topalov gewinnt Norway Chess 2015
Hammer schlägt Carlsen
25.06.2015 - Selbstverständlich hatten unzählige Schachfans zum Abschluss des Norway Chess 2015 auf einen packenden Showdown zwischen Veselin Topalov und Viswanathan Anand mit möglichst zweischneidiger Eröffnung, taktischen Scharmützeln und Opfern gehofft. Doch auf diesem Niveau der absoluten Weltklasse kann es leicht passieren, dass der Weißspieler eine Variante bringt, die zu einer toten Stellung führt. Topi brauchte nur ein Remis zum Turniersieg und gegen Vishys Ragosin-Verteidigung kannte er eben einen leichten Weg, seinen Eröffnungsvorteil in eine völlig ausgeglichene Stellung zu verwandeln. Und so war binnen kürzester Zeit und nur 18 Zügen das Remis beschlossene Sache und Topalov der alleinige Turniersieger. Der 2. Rang im Turnier und damit der Sprung auf den 2. Rang der Weltrangliste sorgen dafür, dass Anand Stavanger sehr zufrieden verlassen wird. Punktgleich mit dem Inder kam Hikaru Nakamura ins Ziel, indem er in der letzten Partie des gesamten Turniers gegen einen enttäuschenden Levon Aronian gewann. Letztlich muss der Amerikaner mit Rang 3 leben, da er knapp nach Sonneborn-Berger-Wertung hinter Anand liegt. Was passieren kann, wenn man auf Biegen und Brechen mit Schwarz von Anfang an auf Gewinn spielt, musste Magnus Carlsen erfahren. Der Weltmeister musste heute gegen Landsmann Jon Ludvig Hammer antreten und spielte eine unglaublich schlechte Eröffnung, hatte dann die Chance, sich zu retten, beging dann aber einen weiteren Fehler und wurde fachgerecht von seinem Freund und Sekundanten zerlegt. Für Carlsen bedeuten 3,5 aus 9 und 22,7 ELOs weniger das schlechteste Turnier seiner Karriere, aber schon im nächsten Turnier (der Sinquefield Cup im August) wird er garantiert wieder im vorderen Drittel der Tabelle zu finden sein, oder?
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Norway Chess 2015 - Anand siegt erneut und jagt Topalov
Großes Finale am Donnerstag
24.06.2015 - Dass es beim Norway Chess 2015 wirklich noch spannend werden würde, darauf haben nicht viele gewettet. Zu überlegen schien Veselin Topalov, doch in der heutigen Runde 8 entglitt ihm ein nahezu ausgeglichenes Endspiel gegen Anish Giri zur ersten Niederlage im Wettbewerb. Das gab Viswanathan Anand und Hikaru Nakakmura die unverhoffte Gelegenheit doch noch zur Jagd auf den Bulgaren zu blasen. Vishy hatte mit Jon Ludvig Hammer den scheinbar leichteren Gegner und wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Bauer um Bauer des Norwegers verschwand ersatzlos vom Brett, als es derer drei waren, hatte Hammer genug. Naka bekam gegen Maxime Vachier-Lagrave eine angenehme Stellung gegen dessen Najdorf-Sizi und hatte den Franzosen fast schon am Wickel, aber dann wehrte sich dieser nach einer ausgelassenen Chance ausgezeichnet und entkam ins Remis. Den dritten Sieg des Tages erzielte ein diesmal glücklicher Magnus Carlsen gegen Levon Aronian. Nach einem verschmähten Qualitätsgewinn hätte der Weltmeister sogar in Verlustgefahr geraten können, aber stattdessen griff Aronian schwer fehl und verlor. Alle restlichen Partien endeten ohne Sieger. Somit kommt es in der morgigen Schlussrunde ab 16 Uhr zum Showdown zwischen Topalov als Weißer und Anand um den Turniersieg. Topi hat noch einen halben Zähler mehr, aber vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere Fan an eine ganz bestimmte WM-Partie, in welcher der Inder mit Schwarz groß auftrumpfte... Klar ist bei dieser Konstellation, dass das Turnier morgen in der normalen Spielzeit entschieden wird - einen Tiebreak kann es nicht mehr geben.
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