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Chess Classic
16 Jahre Chess Classic (1994 - 2009)
Was einst in Frankfurt seinen Höhepunkt fand, wurde in Mainz noch getoppt!
24.07.2009 - Gehört hat jeder Schachspieler von der Chess Classic. Tausende haben sie vor Ort oder im Internet und in anderen Medien verfolgt, Hunderte haben selbst mitgespielt und so könnte man meinen, unser Event wäre ein Selbstläufer, den man nur noch alljährlich routiniert zu wiederholen braucht. Ginge es jedoch nur darum, hätten wir uns nach einem der zahlreichen Rekorde, welche wir sowohl im traditionellen Schnellschach als auch im Chess960 aufgestellt haben, zufrieden zurückgelehnt. Wäre es an vorderster Front unserem Vorsitzenden Hans-Walter Schmitt und Schatzmeister Jürgen Wienecke einst - genauer gesagt 1994 - in den Sinn gekommen, die Chess Classic nur des Brechens von Rekorden wegen zu veranstalten, dann hätten sie spätestens 2000 die Tore der Veranstaltung besten Gewissens schließen können und müssen. Warum sich die Beiden zusammen mit den Chess Tigers jedoch bis heute nie mit dem Erreichten zufrieden geben, von Frankfurt nach Mainz umzogen und stets mit Feuereifer schon kurz nach einer beendeten Chess Classic Pläne und Verbesserungen für die nächste schmieden, erfahren und sehen Sie in zahlreichen Videos, wenn Sie weiterlesen.

Was war anno 2000 bei der Chess Classic, die dort noch in Frankfurt am Main beheimatet war, geschehen, das man beruhigt die Serie hätte ad acta legen können? Ganz "einfach", den 1999 gegründeten Chess Tigers war es zur Millennium-Classic gelungen, die besten zehn Spieler der Weltrangliste zu verpflichten. Garry Kasparov, Viswanathan Anand, Vladimir Kramnik, Alexei Shirov, Alexander Morozevich, Peter Leko, Michael Adams, Vassily Ivanchuk, Evgeny Bareev und Veselin Topalov - Schachherz, was wolltest Du zu dieser Zeit mehr?

Chess Classic 2000 – Premiere der Top Ten

v.l.n.r. stehend: Veselin Topalov, Michael Adams,
Vassily Ivanchuk, Evgeny Bareev
sitzend: Alexei Shirov, Alexander Morozevich,
Garry Kasparov, Viswanathan Anand, Vladimir Kramnik, Peter Leko



Unter dem Titel "Premiere der Top Ten" ist zu diesem Turnier im Chess Tigers Shop ein phantastisches Buch von GM Artur Jussupow, FM Harald Fietz und FM Hartmut Metz erhältlich. Mit Analysen von Viswanathan Anand, welcher mit 1,5 Punkten Vorsprung auf den Zweitplazierten, Garry Kasparov, eben dort den Grundstein für seine bis heute anhaltende Siegesserie legte, ist das Buch Schachgeschichte pur. Neben einem Geleitwort des Mainzer Oberbürgermeisters Jens Beutel finden Sie eine Vielzahl von einzigartigen Bildern sowie Karikaturen unseres Grafik-Tigers Fränk Stiefel. Ein Foto ist mir persönlich beim erneuten Durchblättern besonders aufgefallen. Auf Seite 6 ist ein formatfüllendes Bild des Siegers zu sehen und obwohl meine Zeiten als Autogrammjäger vorbei sind, werde ich mir in diesem Buch diese historische Aufnahme vom besten Schnellschachspieler aller Zeiten signieren lassen! Möglich, dass ich damit ein Einzelstück besitzen werde, aber Sie, werter Leser, wissen ja, wie Sie das ändern könnten! Das Buch ist selbstverständlich direkt in unserem Shop auch während der Chess Classic erhältlich und Weltmeister Anand wird ganz zufällig nicht weit weg sein ...


Doch kommen wir wieder zu der Frage: Wie und warum sollte man die Chess Classic noch toppen? Nun, die Chess Tigers sind ein Schach-Förderverein! Diese Bezeichnung verpflichtet und stellt eine große Herausforderung dar und es wäre schlichtweg feige gewesen, hätten sich die Chess Tigers dieser nicht auch in den Folgejahren gestellt. Da jedoch die Stadt Frankfurt am Main offenbar der Meinung war, der größte Schachevent Deutschlands sei einer weiteren Förderung nicht wert, musste ein neuer Veranstaltungsort gefunden werden. Als der bereits erwähnte OB der Stadt Mainz, Jens Beutel, davon Wind bekam, zögerte dieser nicht lange und lud die Chess Classic ein, vom Main an den Rhein in das prächtige Ambiente der Rheingoldhalle und des Hilton Hotel Mainz umzuziehen. Ein Narr, der dieses phantastische Angebot abgelehnt hätte und so wurde 2001 aus der einstigen Frankfurt Chess Classic (FCC) die Chess Classic Mainz (CCM), wie sie heute die ganze Welt kennt.


Dass dabei Viswanathan Anand seit Beginn als Publikumsmagnet agiert, darauf hatte nur er selbst Einfluss. Als Sieger des Top 10-Turniers wurde er 2001 nach Mainz eingeladen und er kam. Und ganz offensichtlich behagt ihm die besondere Atmosphäre der Veranstaltung so sehr, dass er trotz der besten verfügbaren Gegnerschaft bis zum heutigen Tag aus jedem Wettbewerb als Sieger hervor ging. Selbstverständlich ist der Inder mittlerweile selbst ein Chess Tiger und sorgt bei seinen zahlreichen Fans Jahr für Jahr unfreiwillig für Gänsehaut, wenn er sein Mainzer Wohnzimmer betritt, doch er selbst würde es niemals zulassen, dass man ihn in irgendeiner Form bevorteilt. Selbst ein Mitspracherecht bezüglich möglicher Gegner lehnt er kategorisch ab, was ihn erst recht zu einem wahren Champion macht.


In der Folge möchten wir Ihnen anhand einiger Videos von Peter Doggers und Georgios Souleidis die Chess Classic Mainz noch näher bringen und Sie davon überzeugen, dass man diesen Event unbedingt selbst erlebt haben muss. Wir freuen uns schon sehr auf die Chess Classic Mainz 2009, doch noch schöner wäre sie, wenn auch Sie, werter Leser, kommen würden! Den Tag über selber spielen und abends völlig entspannt und je nach Vorliebe den Meistern bei der Arbeit zusehen - herrlich!


Chess Classic Mainz 2007 - Kurzfilm 7:32min

Weltmeister Viswanathan Anand - Kurzfilm 4:22min


CCM8 - Judit Polgar im Interview

Gut gelaunt und frisch aussehend kam Judit Polgar in Mainz an und beantwortete vor Beginn der 13. GRENKELEASING Rapid World Championship einige Fragen in einem kurzen Videointerview. Sehen Sie selbst, wie die beste Schachspielerin der Welt ihre Chancen gegen ihre männlichen Kollegen einschätzte. Gegen Vishy Anand und Alexander Morozevich hat sie bekanntlich schon zahlreiche Kämpfe ausgefochten, doch gegen den Shooting-Star Magnus Carlsen hatte sie noch nie eine Schnellpartie gespielt.



CCM8 - Video zur Pressekonferenz nach dem Finale der 2. FiNet Chess960 Rapid World Championship

Etwas unzufrieden über ihr Spiel aber doch glücklich über den Sieg wirkte Alexandra Kosteniuk bei der Pressekonferenz direkt nach der letzten Runde. Die Besiegte Kateryna Lahno war sichtlich enttäuscht, gratulierte ihrer Gegnerin aber überaus fair. Das hübsche Quartett, vervollständigt durch Viktoria Cmilyte und Natalja Zhukova, harmonierte prächtig und war trotz des teilweise langen Tages nicht zu müde, alle Fragen zu beantworten.



CCM8 - Video-Interview mit dem Sieger des FiNet Open, Hikaru Nakamura

Nach seinem Sieg beim FiNet Open beantwortete Hikaru Nakamura spontan einige Fragen. Er war nicht sehr zufrieden mit seinen Partien, die letzten drei Runden kommentiert er ausführlich, konnte aber durch schnelles und druckvolles Spiel glänzen, was ihn aus manch schwieriger Position befreien ließ. Außerdem äußert er sich darüber, welche Bedeutung Schach für ihn hat. Man kann sich darauf einstellen, ihn in der Zukunft häufiger in Europa zu sehen.



CCM8 - "Für mein restliches Leben ist Chess960 genau das, was ich haben will!"

Das Vermächtnis von Bobby Fischer - Chess960 - wird bei den Chess Classic in Mainz mit viel Einsatz und Begeisterung gepflegt. Beim 7. FiNet Open nahmen 2008 nich weniger als 235 Spieler teil. Was elf dieser Teilnehmer stellvertretend für viele andere Liebhaber des besonderen königlichen Spiels denken, können Sie in dem folgenden Videobeitrag erfahren. Den euphorischen Anfang macht kein Geringerer, als der einstige Jauch-Millionär und begeisterte Chess960-Befürworter, Prof. Dr. Eckhard Freise.



CCM8 - Video der Höhepunkte aus der letzten Runde des FiNet Open

Vor der letzten Runde führten Hikaru Nakamura, mit besserer Wertung, und Arkadij Naiditsch mit 8,5 aus 10 das FiNet Open an. Nachdem der Amerikaner, obwohl er die ganze Zeit besser stand, seine Partie gegen Vladimir Potkin noch zum Remis verdarb, hatte Arkadij die Chance, seinerseits durch einen Sieg gegen Alexander Motylev das Turnier zu gewinnen. Motylev stellte in Zeitnot die Dame ein, nachdem er meinte, Matt zu drohen. Als letzten Versuch stellte er die gleiche Falle nochmals auf, Naiditsch tappte hinein und macht Nakamura so zum glücklichenTurniersieger. Verfolgen Sie die entscheidenden Momente dieser Partien und die Emotionen der Spieler.



CCM8 - Video der ersten Pressekonferenz mit Anand, Carlsen, Moro & Polgar

Nach dem ersten Tag der GRENKELEASING Rapid World Championship äußerten sich Anand & Co. zu ihren Partien. Während Vishy gewohnt souverän seine Varianten präsentierte, war Magnus Carlsen sichtlich müde vom späten Eintreffen aus Biel. Morozevich wirkte recht zufrieden mit seinem Auftreten, da er immerhin Judit Polgar schlagen konnte, die wiederum nach zwei Niederlagen zum Auftakt recht enttäuscht wirkte. Zum Abschluss zeigte der junge Norweger, dass er trotz großer Müdigkeit zu Scherzen aufgelegt war.



CCM8 - Video zur Pressekonferenz nach dem zweiten Tag der GRENKELEASING Rapid World Championship

Nach einem spannenden zweiten Tag mit interessanten Momenten gaben die Spieler ausführlich Auskunft über ihre Partien. Judit Polgar wirkte nicht mehr so enttäuscht wie nach dem ersten Tag, obwohl sie wieder keine Partie gewonnen hatte. Alexander Morozevich, der in der entscheidenden Partie um den Einzug ins Finale gegen Anand verlor, bedauerte, dass er die Variante nicht vorher mit seinem Computer untersucht hatte. Dadurch konnte sich Magnus Carlsen, der gegen den Russen zwei Mal zittern musste, ein lockeres Remis mit Weiß gegen Polgar leisten, was ihn ins Finale gegen den Inder hievte. Somit sollten Anand und Carlsen quasi das vielfach erhoffte Match "König gegen Kronprinz" spielen, doch auch das Duell zwischen Polgar und Morozevich um Platz 3 versprach, ein taktisches Feuerwerk zu werden.



CCM8 - Video-Interview mit Magnus Carlsen

Magnus Carlsen spielte zum ersten Mal in Mainz und qualifizierte sich direkt für das Finale der GRENKELEASING World Championship gegen Viswanathan Anand. Im Videointerview gab er unter anderem Auskunft darüber, wie er seine Chancen gegen Vishy einschätzte, was er in den nächsten Monaten so plante und dass er kaum Druck verspürt, bald die Nr. 1 in der Welt zu sein.



CCM8 - Video der letzten Pressekonferenz der GRENKELEASING Rapid World Championship

Mit dem Finale der GRENKELEASING Rapid World Championship endeten die Chess Classic in Mainz 2008. In der Pressekonferenz nach der Siegerehrung äußerten sich Anand und Co. ein letztes Mal ausführlich zu ihren Partien. Vishy war sehr zufrieden, dass er Carlsen recht locker in die Schranken weisen konnte und wies darauf hin, dass die starke Neuerung in der ersten Partie gegen Magnus Drachen vorentscheidend war. Der junge Norweger war sichtlich müde von den Strapazen der letzen Tage und enttäuscht über sein Abschneiden. Alexander Morozevich wies pointiert auf einige interessante Momente seiner Partien hin, bezweifelte aber das schachliche Niveau seines Wettkampfs gegen Judit Polgar. Die Ungarin wiederum war trotz der Niederlage gut gelaunt und sorgte letztendlich für einen gelungen Abschluss der Pressekonferenz.



Chess Classic Mainz 2009

Per Klick auf die folgenden Bilder findet man selbige in besserer Auflösung vor.






Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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