Zum Geburtstagsvideo Vishy Anand...
Zu den Youth Classic Simultans...
Zu den Youth Classic Simultans bitte hier klicken...
Zu den Youth Classic bitte hier klicken...
 
CTTC-Seminare
11.01.-12.01.2020 Königsindisch - ein komplettes Repertoire für Schwarz gegen alles außer 1.e4 GM Michael Prusikin Bericht
22.02.-23.02.2020 Ungleichfarbige Läufer im Mittelspiel GM Artur Jussupow Bericht
18.12.-19.12.2021 Das Verständnis der Schachstrategie vertiefen GM Karsten Müller Anmelden
15.01.-16.01.2022 Positionelle Opfer und asymmetrische Materialverhältnisse GM Michael Prusikin Anmelden
Berichte Teilnehmer Ergebnisse Infos & Partien



Chess Classic
Titelverteidiger siegen 5:3 - Prickelnde Partien zwischen Anand und Grischuk / Swidler bleibt Chess960-Weltmeister
15.08.2005 - Viswanathan Anand und Peter Swidler haben ihre Weltmeister-Titel bei den Chess Classic Mainz verteidigt. Die Siege des Inders und des Russen standen bereits nach sieben der acht Partien an. Anand setzte sich in der Schnellschach-WM nach seiner Schlussrunden-Niederlage mit 5:3 gegen den Russen Alexander Grischuk durch.

Der achte Chess-Classic-Erfolg und sechste in Serie stand bereits zur Halbzeit so gut fest, weil der  Weltranglistenerste 3,5:0,5 geführt hatte. Anand erhielt nach sieben schwarzen Jacketts diesmal ein weißes Jackett als Sieger von Organisator Hans-Walter Schmitt überreicht. „Meine Frau Aruna freute sich darauf. Damit würde ich fast wie ein indischer Filmschauspieler aussehen, glaubt sie“, berichtete Anand bei der Rede des alten und neuen Schnellschach-Weltmeisters.

Der Wettkampf mit Grischuk habe viele interessante Partien besessen. Nach dem „glücklichen 3,5:0,5 fiel bei mir allerdings die Anspannung ab, so dass Grischuk leichter ins Match zurückkommen konnte. Ich dachte nur noch daran, wie ich auf 4,5 Punkte komme“, erzählte der „Tiger von Madras“.

Vishy Anand im weißen Sieger-Jackett im Gespräch mit Alexander Grischuk

Die Entscheidung des jungen Russen, plötzlich im Ordix Open zu melden und dort Fünfter zu werden, konnte er nachvollziehen. „Bei so einem Stand fällt einem im Hotelzimmer die Decke auf den Kopf. Da will man raus und nur vergessen“, befand Anand. Grischuk „bedauerte seinen Schritt, im Ordix Open mitzuspielen, keinen Moment“. In der siebten Partie, in der es gleich drei Qualitätsopfer gab, verzichtete der 21-Jährige auf eine dreifache Zugwiederholung, weil „ein Remis oder eine Niederlage beim Gesamtstand keinen Unterschied machte“.

Die letzte Begegnung der GrenkeLeasing Championship bezeichnete der 35-jährige Sieger als „wundervoll, auch wenn ich verlor. Ich unterschätzte die weißen Chancen und konnte gedanklich nicht auf eine Remisabwicklung umstellen“.    

In der Chess960-WM, bei der die Auftaktstellung der Figuren vor jeder Partie ausgelost wird, hatte Swidler nur auf den ersten Blick keine Mühe, seinen ungarischen Herausforderer Zoltan Almasi in die Schranken zu weisen.

Das 5:3 war das klarste Ergebnis in der dreijährigen Geschichte der Chess960-WM. Dennoch waren sich Almasi und Swidler einig, dass das Ergebnis auch umgekehrt hätte ausfallen können. „Zoltan griff an, schoss aber keine Tore. Ich verwertete dagegen meine wenigen Chancen“, zog der St. Petersburger einen Vergleich mit Fußball. „Ich hatte tausend gute Züge ausgelassen und tausend Chancen verpasst. Ich bin enttäuscht“, bilanzierte Almasi. Der Herausforderer will es Levon Aronjan gleichtun und wieder 2006 das FiNet Chess960 Open gewinnen, um 2007 ein zweites Mal um die Chess960-Weltmeisterschaft zu spielen.

Der 18-jährige Teimour Radjabow hat bei den Chess Classic Mainz seine Klasse bewiesen: Der Aserbaidschaner, den viele Großmeister für einen der kommenden Weltmeister halten, gewann das Ordix Open in der Rheingoldhalle. Als einziger Schachspieler unter den 546 Teilnehmern, die einen weiteren Rekord markierten, kam Radjabow auf 9,5:1,5 Punkte. Selbst gegen den zweitplatzierten Levon Aronjan stand das Ausnahmetalent auf Gewinn, verpasste dann aber den Durchmarsch. Hinter dem Armenier Aronjan belegten in dem Weltklassefeld aus mehr als 30 Nationen Alexander Morosewitsch, Alexej Drejew, Alexander Grischuk (alle Russland), Pentela Harikrishna (Indien), Gabriel Sargissian (alle 9:2) und der beste Deutsche, der Dortmunder Arkadij Naiditsch (8,5:2,5), die Plätze.

Hartmut Metz

Published by Gerhard Kenk

Dieser Artikel wurde 4675 Mal aufgerufen.


Copyright © 2021 Chess Tigers Training Center GmbH / CTTC

















  


AKTIVE VEREINE
   VIU56 OSG Baden-Baden 1922
   VIU56 SC Vaterstetten.Grasbrunn
   VIU56 SC Frankfurt-West
   VIU56 SF Deizisau
   VIU56 SC Bad Soden
   VIU56 Wiesbadener SV 1885
  VIU56 1.Chess960 Club FM
   VIU49 Gütersloher Schachverein
   VIU41 Schachclub Dillingen
   VIU25 SC Eschborn 1974
   VIU24 SC Heusenstamm
   VIU15 SSV Vimaria 91 Weimar
   IU47 SK Gau-Algesheim
   IU45 SK 1980 Gernsheim
   IU45 Schachfreunde Kelkheim
   IU40 Schachverein Nürtingen
   IU38 Hamburger SK von 1830
   IU35 SV Kelsterbach
   IU33 Schachvereinigung 1920 Plettenberg
   IU32 Vorwärts Orient Mainz
   IU31 SK Bad Homburg 1927
   IU29 SC Turm Erfurt
   IU25 Schachfreunde 57 Stockstadt
   IU23 SC 1961 König Nied
   IU21 Multatuli Ingelheim
   IU20 SV Weidenau-Geisweid
   IU17 SV Muldental Wilkau Haßlau
   IU17 SV Breitenworbis

AKTIVE SCHULEN
   IU29 Anna-Schmidt-Schule Frankfurt
   IU22 Phorms-Schule-Frankfurt
   IU22 Schulkinderhaus GSS1 Schwalbach
   IU15 Geschwister-Scholl-Schule Schwalbach
   IU15 Französische Schule
   IU15 Europäische Schule Rhein-Main
   IU15 Europäische Schule Eurokids

INAKTIVE VEREINE
   SC 1979 Hattersheim
   Chess Kings / C4 Chess Club
   SV 1920 Hofheim
   Die SF Frankfurt 1921
   Schachfreunde Heidesheim 1956
   SV Fortschritt Oschatz
   SC Bad Nauheim
   SC Schalksmühle-Hülscheid 1959
   SV Post Memmingen
   FC Fasanerie-Nord
   SK Horb 1966
   Lübecker Schachverein von 1873
   SV Bannewitz
   Krefelder Schachklub Turm 1851
   TuS Brake 1896
   SC Röthenbach
   SV 1934 Ffm-Griesheim
   Vfl Gräfenhainichen
   Schachverein Ansfelden