Forward Chess: Wie Schachbücher digital funktionieren – und was das für die Zeitschrift SCHACH bedeutet

Forward Chess: Wie Schachbücher digital funktionieren – und was das für die Zeitschrift SCHACH bedeutet

Schachbücher neu gedacht: Mit Forward Chess werden Varianten direkt spielbar und analysierbar. Jetzt wird auch die Zeitschrift SCHACH interaktiv.



Unvergessliche Momente für Kinder beim grenke Chess Festival Du liest Forward Chess: Wie Schachbücher digital funktionieren – und was das für die Zeitschrift SCHACH bedeutet 4 Minuten

Schachbücher gehören zu den effektivsten Trainingsmitteln. Gleichzeitig ist ihre Nutzung oft umständlich: Varianten müssen aufgebaut, Stellungen rekonstruiert und Analysen getrennt durchgeführt werden.

Mit Plattformen wie Forward Chess verändert sich genau dieser Prozess. Und mit der neuen digitalen Ausgabe der Zeitschrift SCHACH wird dieses Prinzip nun erstmals konsequent auf eine klassische Schachzeitschrift übertragen. 


Was ist Forward Chess?

Forward Chess ist ein interaktiver Schachbuch-Reader, der Text, Brett und Engine in einer Anwendung vereint. Die Idee dahinter ist einfach: Man liest nicht nur, sondern arbeitet direkt im Inhalt.

Beim Lesen lassen sich Varianten unmittelbar auf dem Brett nachvollziehen. Eigene Züge können ausprobiert werden, während im Hintergrund die Engine Stockfish jederzeit eine Bewertung liefern kann. Dadurch entfällt das klassische Hin- und Herwechseln zwischen Buch, Brett und Analyseprogramm.

Im Kern kombiniert Forward Chess drei Dinge:

  • ein Schachbuch
  • ein interaktives Brett
  • eine Analyse-Engine


Wie funktioniert das technisch?

Forward Chess ist sowohl als App für iOS und Android als auch im Browser verfügbar. Nach einer einmaligen Registrierung lassen sich Inhalte geräteübergreifend nutzen.

Die technische Grundlage ist ein speziell entwickeltes E-Book-Format, bei dem Text und Varianten direkt miteinander verknüpft sind. Ein Klick genügt, um eine Stellung aufzurufen oder zu einer früheren Position zurückzukehren. Auch längere Variantenbäume bleiben dadurch übersichtlich navigierbar.

Ergänzt wird das durch Funktionen, die man aus klassischen Büchern so nicht kennt:

  • Lesezeichen und persönliche Notizen
  • direkte Navigation zwischen Kapiteln und Varianten
  • Offline-Nutzung in den mobilen Apps

Umfang und Einordnung

Forward Chess ist inzwischen eine etablierte Plattform im Schachbereich. Aktuell sind rund 1.300 Titel verfügbar, darunter Werke führender Verlage wie Quality Chess oder New In Chess. Auch das British Chess Magazine nutzt die Plattform bereits.

Ein paar Eckdaten zur Einordnung:

  • 1.292 verfügbare Bücher
  • über 100.000 Downloads
  • Bewertungen im Bereich von 4,8 Sternen

Die App selbst ist kostenlos, Inhalte werden einzeln erworben – häufig günstiger als gedruckte Bücher. Gleichzeitig wächst das Angebot kontinuierlich weiter.


Was sich in der Praxis verändert

Der eigentliche Unterschied liegt weniger im Inhalt als in der Nutzung. Während man beim klassischen Buch Varianten mühsam aufbauen und zurückverfolgen muss, geschieht das hier mit wenigen Klicks.

Das spart Zeit und sorgt dafür, dass der Fokus stärker auf dem Verständnis liegt. Gerade beim Arbeiten mit Varianten entsteht ein deutlich flüssigerer Lernprozess.


Die Zeitschrift SCHACH wird interaktiv

Mit der Integration in Forward Chess geht die Zeitschrift SCHACH einen neuen Weg. Die Inhalte bleiben gleich, aber die Nutzung verändert sich: 

Partien lassen sich direkt nachspielen, Varianten können unmittelbar überprüft werden, und Analysen werden greifbarer. Gerade bei komplexeren Beiträgen wird das Arbeiten damit deutlich einfacher.


Das neue Angebot der Zeitschrift SCHACH im Überblick

Neben der klassischen Print-Ausgabe gibt es nun erstmals eine digitale Variante – sowie eine Kombination aus beidem.

  • Print-Abo: 93 € pro Jahr
  • Digital-Abo: 89 € pro Jahr (inkl. Forward Chess Nutzung)
  • Bundle (Print + Digital): 129 € pro Jahr

Zum Start gibt es eine zeitlich begrenzte Aktion (bis 30. Mai 2026): 

  • Digital: 72 € statt 89 €
  • Bundle: 117 € statt 129 €

👉 Zusätzlich ist die April-Ausgabe kostenlos verfügbar.
Du kannst sie hier direkt testen:

https://forwardchess.com/product/schach42026


Fazit

Forward Chess verändert nicht, was man lernt, sondern wie man lernt. Die Kombination aus Text, Brett und Engine macht aus passivem Lesen eine aktive Auseinandersetzung mit dem Material.

Mit der Integration der Zeitschrift SCHACH wird dieses Prinzip nun auch im deutschsprachigen Raum breiter zugänglich. Für viele Spieler dürfte es damit deutlich einfacher werden, Inhalte nicht nur zu lesen, sondern wirklich zu durchdringen.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.

Bleibe immer auf dem Laufenden

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.

Newsletter Anmeldung