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Chess Classic
Wir wollen einen deutschen Schachweltmeister haben
Chess Classic mit Superangebot zur Talentförderung und -sichtung in den Vereinen
18.07.2006 - 2 Freiplätze bei dem FiNet Open (17.+ 18.8.) und dem ORDIX Open 19.+ 20.8.) in Mainz. Unter §1 "Zweck des Fördervereins" steht als Punkt (1) die Talentsichtung und Jugendförderung. Die Chess Tigers laden alle jugendfördernden Vereine ein, jeweils einen U18-Jugendlichen und einen U14-Schüler startgeldfrei zu den Chess Classic Open Turnieren zu entsenden. Im jeweils 2-tägigen FiNet Open und ORDIX Open gilt es, die Fähigkeiten und Voraussetzungen zu testen, die später mal einen ganz großen Spieler ausmachen. Im Umkreis von 111km um Mainz - der gedachte Kreis schließt die Städte Trier, Bonn, Gummersbach, Fulda, Würzburg, Heilbronn, Karlsruhe und St.Ingbert ein - sind alle Vereine berechtigt, ihre Schüler und Jugendlichen mitspielen zu lassen, um im intensiven Stahlbad des Schnellschachs die Talente an der Weltelite zu messen. Wer hier gut abschneidet, hat das Potenzial zum Weltklassespieler, zumindest aber zum Nationalspieler oder Landesmeister.

zum Zahlenmeister - die Statistik der Chess Classic Mainz 2005

Der theoretische Umkreis von 111km um den Mittelpunkt Chess Classic Mainz

Die Chess Tigers haben im erweiterten Rhein-Main-Gebiet den Umkreis so gewählt, dass die tägliche Anreise noch möglich ist. Ein bisschen Kompensation sollen die nicht in Urlaub gefahrenen Schachtalente erfahren bei dem größten Chess960 Open sowie dem seit vielen Jahren führenden Schnellschach-Open auf dem Globus.

Warum sind die Erfahrungswerte im Schnellschach bei Kindern mit Talent so wichtig? Fragen Sie den Hauptspieler Viswanathan Anand, warum er als kleiner Junge, beziehungsweise als Jugendlicher und heute als Erwachsener, so schnell spielen kann. "Langsam kann man immer noch im höheren Alter spielen, wenn die Transfers des gespeicherten Schachwissens auf den neuralen Leiterbahnen ineffizent werden oder die "Suchfunktion" im Memory nicht mehr 100% richtig arbeitet"! Was soll die Kombination des von Bobby Fischer erfundenen Chess960 und die unter Kasparov zur höchsten Blüte getriebenen traditionellen Schach bringen? Wichtige Fragen, wie wir meinen, können sehr einfach beantwortet werden.

Das Chess960 im 11-rundigen FiNet Open überprüft Kreativität und Positionsgefühl, Intuition und Improvisationskraft, Taktik und Mut. Taktik-"Monster", Entdecker und Eroberer fühlen sich hier im unbekannten Haifischbecken am wohlsten. Beim 11-rundigen ORDIX Open kommen eher zusätzlich andere Fähigkeiten zum Tragen: Merkfähigkeit und Mustererkennung, Speicherkapazität und Transfergeschwindigkeit, Suchfunktionen und Anwendung allgemein bekannter Strategien und vieles Eingeübte mehr... Auf gehts nach Mainz, die Tiger haben zum Sprung angesetzt - springen Sie über Ihren Schatten und genießen Sie die Dynamik des Schnellschachs!

Robert James "Bobby" Fischer (Island/USA / 63 Jahre / Individualist & Chess960-Erfinder) Niemals zuvor gab es in der Schachgeschichte ein größeres Talent der schließlich alle seine mentale Kraft aufwenden musste, um gegen die Hegemonie der staatssystematisch geförderten Sowjets zu bestehen und sie schlussendlich zu besiegen. Die schachlich-politische Herausforderung im kalten Krieg des Ost-West-Konflikts zwischen 1972 und 1992 ließen den Individualisten, Exzentriker und Erfinder des Chess960 ein unrühmliches selbstgewähltes Dasein finden mit dem Gefängnis in Japan und der etwas größeren Zelle in Island. Schade, dass er den Chess Tigers bei der Realisierung seiner Erfindung nicht zur Seite stehen kann.
Garry Kasparov (Russland / 43 Jahre / Bester Spieler aller Zeiten) wird zurecht als bester Spieler aller Zeiten gehandelt. Der Russe mit aserbaidjanischer Herkunft revolutionierte das klassische Schach mit akribischer Eröffnungsvorbereitung, die Systeme und Varianten wurden generalstabsmäßig von seinem GM-Team ausgearbeitet. Mit seinem Traum die Menschheit mit fehlerfreien Partien zu beglücken durch "Advanced"-Schach - starker Großmeister nutzt starken Schachcomputer - hat er eine Fehlentwicklung in Richtung "Wissenschaft" anstelle in Richtung Spiel- und Spannung eingeleitet und denkt seit seinem Rücktritt im Jahre 2005 laut über Fun-Chess und Chess960 nach. Mittlerweile hat er sich der Politik verschworen und möchte durch eine politischen Partie den undemokratischen russischen Präsidenten Vladimir Putin abgelöst wissen.
Viswanathan Anand (Indien / 36 Jahre / Bester Schnellschachspieler aller Zeiten) ist der Urvater des indischen Schachwunders. Der mehrfache Sportler des Jahres in Indien und Ehrenmitglied der Chess Tigers ist der Inbegriff eines sich selbstentwickelnden Talents. Mit großer Leichtigkeit und schnellem Spiel etablierte er sich 1990 in der Spitze des Weltschachs und nahm immer mindestens die Position 3 in der Weltrangliste ein. Dies Beständigkeit sucht seinesgleichen. In der Schnellschachwelt ist er eindeutig seit dem Sieg beim Top-10-Turnier in Bad Soden der Schnellschachweltmeister. Der 8-fache Chess Classic Sieger hat neben Indien und Spanien in Deutschland seine dritte Heimat gefunden und beweisst jedes Jahr sowohl in der Bundesliga beim OSC Baden-Baden als auch bei der Chess Classic seine einsame Klasse.
Judit Polgar (Ungarn / 29 Jahre / Beste Schachspielerin aller Zeiten) ist der Mann unter den Frauen. Die zweifache Mutter bestreitet nur Männerturniere und beweisst damit, dass es keinen Unterschied macht Mann oder Frau im Schach zu sein. Ihr intelektuelles Vermögen brachte sie durch Unterstützung ihres Vaters in die Top-10 der Männerwelt. Die entrückte, turmhoch über dem Leistungsvermögen der anderen Frauen stehende Ungarin lieferte im Jahr 2003 in Mainz Vishy Anand ein Kampf auf "Biegen und Brechen" und unterlag nach 8 entschiedenen Partien nur knapp 5:3.
Teimour Radjabov (Aserbaijan / 19 Jahre / Größtes Talent U20) gewann letztes Jahr souverän das ORDIX Open mit 139 Titelträgern bei 546 Teilnehmern. Die ersten 10 der Startliste wiesen ein Durchschnitt von 2705 Elo-Punkten auf. Mit 9,5 Punkte konnte er sich mit einem schnellen Remis in der Schlussrunde gegen Dreev allein mit 9,5 Punkten durchsetzen. Der selbsternannte Nachfolger von Garry Kasparov aus Baku will es seinem Vorbild nachmachen und zuerst Schnellschachweltmeister in Mainz werden und dann gegen den Sieger aus WM Veselin Topalov gegen WM Vladimir Kramnik den klassischen Titel holen. Mutig ist ja der furchtlose Bursche, aber das Establishment lässt sich sicher nicht so leicht die Titel abjagen.
Sergey Karjakin (Ukraine / 17 Jahre / Größtes Talent U18)ist der Weltrekordhalter im früh Großmeister werden. Mit 12 Jahren gelang ihm dies in der systematisch angelegten Ausbildung in der Ukraine. Nach dem Induvidualisten Vassily Ivanchuk und dem strategisch geförderten Ruslan Ponomariov vereinigte er alle ukrainischen Vorteile zur Erreichung seiner frühen Ziele. Der sympathische junge Mann hat beste Voraussetzungen ganz oben zu landen.
Magnus Carlsen (Norwegen / 15 Jahre / Größtes Talent U16) Dem westlichen Supertalent der freien Machart werden die größten Chancen eingeräumt die Etablierten auf dem Thron zu beerben, sofern er konzentriert und systematisch arbeitet. Allein mir fehlt der Glaube, dass der Neu-Baden-Badener die Härte, den Willen oder gar die Mittel hat, wie Fischer oder Kasparov die Schachwelt zu dominieren. Er ist eher ein sanfter Spieler, der die Eigenschaften eines Vishy Anand hat, aber nicht auf "Teufel komm' raus" oder in psychologischen Schlachten sein Heil sucht. Charisma, Spielintelligenz und taktisches sowie positionelles Vermögen scheinen seine Stärken zu sein.
Negi Parimarjan (Indien / 13 Jahre / Größtes Talent U14) ist der neueste Großmeister aus dem Mutterland des Schachs. Mit 13 Jahren folgt er als jüngster GM Indiens seinem Landsmann U20-Weltmeiter Pentala Harikrishna nach. Harikrishna trifft in der Clerical Medical Chess960 World Championship auf Deutschlands Hoffnung Arkardij Naiditsch. Der indische Schachboom wurde seiner Zeit vom Übervater Viswanathan Anand 1985 initialisiert.

Bei allem Verständnis für Schach-Supertalente aus anderen Ländern, möchten die Chess Tigers doch endlich ernst machen mit einem Supertalent aus Deutschland. Im Land der Olympiasieger und Weltmeister muss es doch möglich sein, auch im Schach höhere Ziele anzustreben. Es muss ja nicht gleich der Weltmeister aller Klassen sein, aber ELO 2750 oder mindesten 2700 muss doch ein 20-jähriger auch aus Deutschland erreichen können. Neben vielen anderen Erfolgen in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft, wollen wir nun auch auf dem intellektuellem Feld des Schachs den Leistungs- und Erfolgswillen etablieren. Klar ist, dass wir ganz von unten anfangen müssen ... wie bei den Klinsi-Fussballern: der Weg wird steinig und schwer!

Anmeldungen zum FiNet Open (Chess960 Schnellschach) oder zum ORDIX Open (traditionelles Schnellschach) können Online erfolgen. Vereinsvorsitzende oder Jugendleiter können zwei ihrer Talente oder die es mal werden wollen mit der Bemerkung "CCM6-Talent" startgeldfrei teilnehmen lassen. Natürlich können auch andere Jugendliche und Schüler an den beiden Open teilnehmen, lukrative Sonderpreise für Jugend U20 und U14 zu je 300.-, 200.- und 100.- sowie attraktive Kombinationspreise gilt es zu gewinnen. Und ganz nebenbei spielen die Teilnehmer Seite an Seite mit den Besten der Welt und können abends noch bei den Allerbesten lernen.

Hans-Walter Schmitt

Published by Hans-Walter Schmitt

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