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Große Klasse: Vincent Keymer 2.-5. Platz bei U12-WM in Batumi
Westeuropäische Super-Talente spielen im Weltkonzert der besten U12-Spieler bedeutende Rolle

31.10.2016 - Um ein Haar hätte der deutsche Rohdiamant Vincent Keymer sein selbst herbeigesehntes WM-Endspiel in Batumi (Georgien) bekommen, musste aber in der vorletzten Runde eine total gewonnene Stellung gegen den Columbianer FM Avila Pavas Santiago noch hergeben zum Remis. Der Show-Down wäre das Finale Vincent Keymer (GER, 8,0 Punkte) gegen den neuen Weltmeister Nikhil Kumar (USA, 9,0 Punkte) - ein Sieg mit Weiß und schon wäre der Traum vom WM-Titel Wahrheit geworden. So nah stand der 11-jährige Rheinland-Pfälzer Junge vor der obersten Stufe. Doch dieser Super-Junge schüttelte sich kurz, zeigte in der letzten Runde gegen einen sehr, sehr gut vorbereiteten Mongolen Ganzorig Amartuvshin Charakter. Er verlor klar das Eröffnungsduell und kämpfte sich aber nach dem Ende der gegnerischen Vorbereitung wieder in die Partie zurück und gewann sogar noch am Ende mit der besseren Dame-Läufer Batterie bei sicherer Königsstellung. Wow, nichts für schwache Nerven, aber Glück muss man auch einmal akzeptieren.

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Deutschlands Aushängeschild Vincent Keymer erfüllt die Erwartungen voll!

Vincent Keymer, Deutschland, Elo 2414
Hier beim Spiel gegen GM Kovalenko im März 2016 beim GRENKE OPEN in Karlsruhe


Großmeister Artur Jussupow, Deutschland, IPS 2684
Hier beim Turnier in Waldbronn wurder er 2016 Deutscher Meister im Chess960 Schnellschach mit 6,5/7
höchste Elo 2680, WM-Kandidat, ehemalige Nr.3 der Welt, zweimal Chefsekundant von Weltmeister Viswanathan Anand, ab dem 4.Juni 2016 Trainer von Vincent Keymer.


Grundsätzliches, Erwartungshaltung, Elo-Zahl - Wettkampf - Sportsgeist!

"Wettkampf ist das beste Training", hörte man im Sommer des Öfteren von Olympioniken in Rio. Und je jünger die Athleten sind, desto wichtiger ist es, dass sie neben der gesamten Ausbildung mit dem Tagestraining, Seminare, Projekte und Wochenendtraining mindestens genauso so viel Wert legen auf ausgewählte Vorbereitungsturniere, um dann beim Höhepunkt der Saison möglicht ihre beste Leistung abrufen zu können. Nachhaltige Vorbereitung, Basiskönnen, komplette Spielauffassung, Ausdauer und Kondition, Frische und Optimismus, Vorsicht und Stehvermögen sind sicher neben speziellen Eröffnungsvorbereitungen die Hauptthemen. Sicher tragen auch das situative Reaktionsvermögen, sowie die sichere Intuition ganz wichtige Erfolgsfaktoren in sich, sowie das "Zurückkommen" nach einer Enttäuschung oder gar Niederlage. Die Favoriten können leicht ermittelt werden, bei den Geheimfavoriten wird es schon schwerer und die Überraschungen können erst während des Turniers ausgemacht werden. Bei U12-Spielern ist dies viel schwerer, als bei dem bevorstehenden WM-Kampf zwischen Magnus Carlsen und Sergey Karjakin, weil die Entwicklungsgeschwindigkeit viel rasanter verläuft und der Einfluss eines kompetenten Trainers dies noch entscheidend verstärken kann. Allerdings am Brett müssen die Jungs alleine spielen und da ist Vincent wirklich schon sehr weit und auch schon sehr hart, aber Bruder Leichtsinn und Schwester Übermut liegen nicht im Grenzbereich einen Jungen, sondern werden sukzessive mehr und mehr durch Sachlichkeit gepaart mit Objektivität und Respekt gepaart mit Demut aus dem Zentrum vertrieben.

In Batumi sind natürlich große Elo-Favoriten angereist, die an an 1-6 gesetzt waren: IM Rameshbabu Praggnanandhaa (Elo 2442, IND), Javokhin Sindarov (Elo 2411, UZB), Vincent Keymer (Elo 2402; GER), FM Jonas Bjerre (Elo 2375, DEN), Nihal Sarin (Elo 2324), Andrew Z Hong (Elo 2296), aber auch mit dem neuen U12-Weltmeister Nikhil Kumar (Elo 2076, USA) 25.Setzliste, FM Avila Pavas Santiago (Elo 2154, COL) 11. der Setzliste, Jan Sabelj (Elo 2122, SLO) 12.der Setzliste, Valery Skatchkow, (Elo 2104, RUS) 20.Setzliste, und CM Ahmet Utka Uzumcu (Elo 2149, TUR), 13. der Setzliste, die über riesiges Potenzial verfügen und von anerkannt guten Trainern an die Weltklasse ihrer Jahrgangsklasse herangeführt werden, oder wie bei Nikhil Kumar schon da sind!!

Alles in Allem, war es schon ein fesselndes Erlebnis und äußerst spannend mit anzuschauen. Die Partie Valery Skatchkov gegen Vincent Keymer konnten wir im Chess Tigers Training Center in der Gruppe "live" erleben. Als Vincent begann das Damenbauernspiel (Kelsterbacher Schule 1.d4 .../ 2.Lf4 ...) des Russen richtig zu bearbeiten, ging wirklich ein anerkennendes Raunen der Schüler bei Dh4 durch den Raum, die Schlacht war in wenigen Zügen vorbei! Wie ein sich langsam entwickelnder Hurrikan hatte die gemeinsamen Vorbereitungen von Vincent und Trainer GM Artur Jussupow scheinbar leicht den Sieg gebracht und gibt der Hoffnung eine Chance, dass Vincent in scharfen Stellungen nicht so schnell zurückzieht und auf Verteidigung umschaltet, wie in den Schlüsselpartien zuerst gegen Andrew Z Hong (5.Partie) und dann gegen IM Rameshbabu Praggnanandhaa (8.Partie). Der Weg scheint richtig zu sein! Der Sponsor Grenke Group schreibt: Gratulation Vincent, Du und Dein Team können stolz sein auf diese Leistung!

"Bundestrainer Bernd Vökler bei seinem Erstkommentar: Die Medaillen gehen diesmal an andere Nationen. Das ist an sich keine so große Überraschung. Deutschland brachte mit Vincent Keymer einen einzigen Spieler an den Start, der ernsthaft mit den Halbprofis aus den USA und Russland sowie den Vollprofis aus Asien mithalten konnte. Zu Vincents Partien der Runden 8 bis 11 ließen sich ganze Romane schreiben".

Insgesamt müssen wir West-Europäer nicht gleich nach den Ursachen bei den genannten Nationen suchen, sondern ernsthaft und engagiert nach unseren besten Möglichkeiten fahnden. Gegen Halbprofis und Vollprofis aus den erfolgreichen Schach-Nationen USA, Russland, Indien und China haben die Europäer sicher auch mit Vincent Keymer aus Deutschland, Bjerre Jonas aus Dänemark und Jan Subelj aus Slowenien mindesten genauso Jungs, die in der Weltspitze mithalten könnten, wenn wir im föderalen Strukturen des Deutschen Schachbundes, mit den Eltern und den Geldgebern zusammen, gemeinsame Sache machen würden. Das Aufspüren von Talenten findet in Schulen und Vereinen statt, aber danach kommt immer mehr Individualismus bei der Ausbildung zum tragen - oft nur mit dem Ziel hohe DWZ oder Elozahlen in ausgesuchten Turnieren zu ergattern, anstatt die Grundausbildung unserer starken Jugendlichen mit ausgesuchten erstklassigen Trainern als oberstes Ziel mit allerhöchster Priorität anzustreben. Deshalb erscheint uns, das das Trimmen der Jugendlichen hauptsächlich auf Eröffnungen, als viel zu wichtig angesehen wird, ehe diese heranreifenden Jugendlichen die Vervollkommnung der schachlichen Wissensbasis inhaltlich und konditionell begreifen. Wir machen uns noch keine großen Sorgen um unsere starken Jugendlichen, sondern gehen es mit dem Sponsor Grenke Group an, wenigsten mit Vincent Keymer und seiner Familie einen Piloten zu starten, der ihn an der Weltspitze hält und sogar stetig weiter entwickeln wird. Dass die ausgewählten Trainerexperten in Deutschlands Schachmagazinen schon die Elo-Ziele für Vincent in den kommenden Jahren mutig bekanntgeben mit Elo 2750 und das Ziel Elo 2650 jetzt schon geiseln als Versagen des Trainers finden wir schon sehr dreist. Unsere Sorge gilt nicht den westeuropäischen Nachwuchshoffnungen, sondern eher denen, die unvernünftige Ziele herausgeben und nichts dafür tun können, diese, in einer vernünftigen Zeit zu erreichen, mangels Erfahrungen. Warum sollen es die 11-jährigen Vincent, Jonas und Jan als Amateure nicht schaffen mit Voll- oder Halbprofis mitzuhalten. Es gilt immer noch: "Menschen sind keine Maschinen" und das hat sicher Bernd Vökler gemeint, als er über "Romane" sprach. Ich habe acht WM-Kämpfe von Viswanathan Anand von innen und außen begleitet - von Mexiko City 2007 bis Sotchi 2014 - und muss aus der Ferne sagen, bei Vincents Partien waren weniger Schrecksekunden zu verspüren, als bei den WM-Kämpfen der Erwachsenen.


Jonas Bjerre, Dänemark, Elo 2375
Hier beim Spiel im März 2016 beim GRENKE OPEN in Karlsruhe

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