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Levon Aronian gewinnt Norway Chess 2017
16.06.2017 - Etwas leichter hätte es sich der Turniersieger in der letzten Runde des Altibox Norway Chess schon gewünscht, aber Gegner Wesley So verweigerte Levon Aronian ein frühes Remis und zwang den Armenier zu einer langen Partie. Doch schließlich brachte Lev das Remis unter Dach und Fach. Nun hätte Hikaru Nakamura als Nachziehender Fabiano Caruana schlagen müssen, um einen Stichkampf um Platz 1 zu erzwingen. Doch sein Landsmann hatte ganz andere Pläne und wartete mit einer interessanten Neuerung in der berühmten Bauernraubvariante im Sizilianer auf. In einem offenen Gefecht beging Nakamura schließlich den entscheidenden Fehler und verlor. Damit ist Aronian zu guter Letzt der klare Sieger in Stavanger und zurück im Club der 2800er. Er rangiert nun in der Weltrangliste auf dem 4. Rang hinter So, der dieses Mal tatsächlich sämtliche Partien remisierte. Das Gegenstück zum Remiskönig war - man lese und staune - Vladimir Kramnik! Fünf entschiedene Partien in neun Runden in einem Top 10-Turnier machten den Russen zur Attraktion. Zum Abschluss fing sich ausgerechnet Anish Giri vom 14. Weltmeister eine 20-zügige Niederlage ein. Der Niederländer verlor damit genau zwei Partien im Wettbewerb - die erste und die letzte. Letzter ist Vize-Weltmeister Karjakin mit lediglich einem halben Zähler hinter nicht weniger unzufriedenen Weltmeistern Carlsen und Anand.
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Norway Chess 2017 - Carlsen und Vachier-Lagrave punkten (endlich) voll
15.06.2017 - Viel besser hätte die vorletzte Runde des Altibox Norway Chess für den führenden Levon Aronian nicht laufen können. Der Armenier fuhr ein ungefährdetes Remis gegen Viswanathan Anand ein, und die direkte Konkurrenz remisierte ebenfalls oder verlor sogar. Verfolger Nummer 1, Hikaru Nakamura, wurde von Landsmann Wesley So ausgebremst und unterschrieb das Remis nach nur anderthalb Stunden, und Vladimir Kramnik erwischte es ganz böse. Aus der Eröffnung heraus sah es für Gegner Maxime Vachier-Lagrave gar nicht rosig aus, aber dieser wand sich heraus, und Kramnik hätte lieber den halben Punkt nehmen sollen. Doch der Russe übertrieb es und wurde in einem sehr interessanten Doppelturmendspiel ausgespielt. Damit durfte MVL hoffen, mit seinem ersten Sieg im Wettbewerb das Ende der Tabelle zu verlassen beziehungsweise ausgerechnet den Weltmeister dort zu hinterlassen. Aber auch Magnus Carlsen gelang in einer packenden, von Zeitnot geprägten Partie ebenfalls der erste volle Punkt. Sergey Karjakin verpasste vor der ersten Zeitkontrolle mit nur noch Sekunden auf der Uhr ein oder zwei starke Züge und griff dann unmittelbar nach dem 40. Zug trotz langen Nachdenkens fehl. An der längsten Partie des Tages war mal wieder Anish Giri beteiligt. Der Niederländer erwischte gegen Fabiano Caruana das bessere Endspiel, aber dieser verteidigte sich sehr findig und steuerte schließlich gekonnt den Remishafen an. Vor der morgigen Finalrunde führt also weiterhin Aronian, der zum Abschluss Schwarz gegen Remiskönig Wesley So hat. Verfolger Nakamura müsste vermutlich als Nachziehender gegen Nakamura gewinnen, um einen Tiebreak um den Turniersieg zu erzwingen. Auch die Finalrunde beginnt um 16 Uhr.
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Norway Chess 2017 - Carlsen verliert erneut und Aronian führt
Weltranglistenführung für den Weltmeister in Gefahr
14.06.2017 - Levon Aronian schickt sich an, nach der GRENKE Classic in Karlsruhe auch im hohen Norden das Altibox Norway Chess in Stavanger zu gewinnen - nachweislich das stärkste Turnier diesen Jahres. Nach dem Weltmeister musste in Runde 7 auch dessen Vize dran glauben. Sergey Karjakin hatte bisher nur remisiert und liegt jetzt bei -1. Aronian eroberte indes die alleinige Tabellenführung, denn Co-Leader Hikaru Nakamura teilte den Punkt gerecht mit Viswanathan Anand. Wieder aussichtsreich im Rennen liegt Vladimir Kramnik, der sich einen bisher ohnehin glanzlos agierenden Weltmeister vorknöpfte. Mit -2 ist Magnus Carlsen aktuell Letzter und seine ELO auf 2818,6 abgerutscht. Noch ein Ausrutscher, und Kramnik (2812,2) zöge vorbei. Dass Carlsen zumindest punktgleich mit Maxime Vachier-Lagrave die rote Laterne trägt, wird ebenfalls kein Trost sein. Der Franzose musste heute gegen Anish Giris Drachen hinter sich langen. Zum Abschluss schließlich trennten sich Wesley So und Fabiano Caruana friedlich und beendeten damit diesen aufregenden Spieltag.
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Norway Chess 2017 - Aronian und Anand siegen in Runde 6
Dienstag ist Ruhetag
12.06.2017 - Drei Runden vor dem Schluss könnte die Frage, wer das Altibox Norway Chess gewinnt, nicht spannender sein. Die besten Chancen haben nach der heutigen Runde 6 weiterhin Hikaru Nakamura und der seit heute punktgleiche Levon Aronian (Bild © Lennart Ootes). Während der Amerikaner gegen Sergey Karjakin remisierte, ließ der Armenier Vladimir Kramnik keine Chance und zerstörte damit vermutlich zugleich dessen Träume auf einen Turniergewinn in Stavanger. Den ersten und dringend herbeigesehnten Sieg seines Wettbewerbs gelang Viswanathan Anand. Schon früh brachte der Inder eine Neuerung und setzte den Amerikaner nach und nach unter Druck. Nach einer schönen Mattkombination gab sich Caruana schließlich geschlagen. Damit verlässt Vishy das Ende der Tabelle und hat die Möglichkeit, in den verbleibenden drei Runden noch einen positiven Score zu erzielen. Die restlichen Duelle endeten ohne Sieger. Am Dienstag wird beim Norway Chess geruht, bevor es am Mittwoch in das letzte Turnierdrittel geht.
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Norway Chess 2017 - Ruhe nach dem Sturm
5 Unentschieden in Runde 5
11.06.2017 - Nach dem gestrigen Feuerwerk ließ es die Weltklasse in der heutigen Runde des Altibox Norway Chess wieder eher gemächlich angehen. Besonders die Schwarzspieler zeigten sich sehr gut gegen die teils Leib- und Magenvarianten der Weißen vorbereitet. Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian beispielsweise testeten zum x-ten Mal gegeneinander den spanischen Marshall-Angriff mit Neuerung des Franzosen im 20. Zug! Kaum Spannung kam zwischen Magnus Carlsen und Anish Giri auf, wie auch bei Viswanathan Anand und Wesley So. Man war sich schlicht ebenbürtig. Etwas spannender verliefen die beiden restlichen Duelle. Die Landsleute Vladimir Kramnik und Sergey Karjakin brachten jeweils einen Mehrbauern in ihre Endspiele mit, doch sowohl Hikaru Nakamura (gegen Ersteren / siehe Bild © Lennart Ootes) als auch Fabiano Caruana zeigten, dass dies nicht genug war. Und so führt weiterhin Nakamura vor den punktgleichen Aronian und Kramnik. Mal schauen, ob die 6. Runde am Montag dann wieder Sturm bringt. Ab 16 Uhr geht es los.
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Norway Chess 2017 - Aronian schlägt Carlsen, Nakamura führt
10.06.2017 - Vor jeder Runde bei einem Top Turnier hofft man, nicht nur Remisen zu sehen, und manchmal erhören die Stars die Gebete. Die heutige 4. Runde des Altibox Norway Chess war so eine Runde, es gab jede Menge Action und letztlich auch Sieger. Schon früh stahl die Partie zwischen Levon Aronian und Magnus Carlsen den anderen Duellen die Show, obwohl diese auch viel zu bieten hatten. Doch Aronians Falle 11.a3!?, welche dann mit 13.c5! (siehe Diagramm) zuschnappte, war so spektakulär, dass sie alles überstrahlte. Erst opferte der Armenier eine Qualität und erhöhte bald auf einen Turm für maximalen Druck. Mit größter Anstrengung und etwas Mithilfe seines Gegners, konnte sich der Weltmeister in der Folge sogar nahezu befreien, aber dann unterlief ihm spätestens im 33. Zug der entscheidende Fehler und er verlor. Kurz zuvor hatte da bereits Hikaru Nakamura wunderbar gegen Maxime Vachier-Lagrave gewonnen, was ihn zum alleinigen Spitzenreiter macht. Eiskalt wehrte der Amerikaner den französischen Königsangriff ab und stand danach glatt auf Gewinn. Überglücklich präsentierte sich auch Anish Giri nach seinem Sieg gegen Viswanathan Anand. Der Niederländer nutzte die Ungenauigkeiten des Inders zu seinem zweiten Karrieresieg gegen selbigen. Seinen ersten vollen Punkt im Turnierhätte auch Wesley So erzielen können. Beinahe schlug er Vize-Weltmeister Sergey Karjakin, aber dieser präsentierte am Ende ein lehrreiches Pattmotiv und rette sich so selbst den Tag. Das zweite Remis des Tages hätte ebenfalls leicht mit einem Weißsieg enden können. Vladimir Kramnik stellte als Nachziehender gegen Fabiano Caruana einen Bauern ein, kämpfte danach jedoch wie ein echter Tiger, bis ihm sein Gegenüber schließlich zähneknirschend den halben Punkt lassen musste. Damit ist vor der morgigen Runde 5 ordentlich Bewegung in die Tabelle gekommen. Ab 16 Uhr sitzen die Herren am Sonntag wieder an den Brettern.
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Norway Chess 2017 - Spannende Nullrunde in Stavanger
Freitag ist frei
08.06.2017 - Die Tabelle nach der dritten Runde des Altibox Norway Chess unterscheidet sich nur darin von der der zweiten Runde, dass jeder Teilnehmer nun einen halben Punkt mehr hat. Es gab heute also keinen Sieger beim stärksten Turnier des Jahres, dafür aber einige schöne Kampfpartien. Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura strebten beide den vollen Punkt an und suchten das Ungleichgewicht in einem Najdorf-Sizilianer. Nach wechselhaftem Verlauf forcierte der Amerikaner kurz vor der ersten Zeitkontrolle das Geschehen gen einem Dauerschach. An Spannung die anderen übertroffen hat allerdings die Schlacht zwischen Levon Aronian und Anish Giri. Beide benötigten schon früh in der Partie viel Bedenkzeit, und als ausgerechnet der sonst meist bedächtig agierende Giri mit 19...g5 seinem Gegner den Fehdehandschuh ins Gesicht klatschte, brannte das Brett. Vielleicht hätte Aronian mit mehr Bedenkzeit Nutzen aus dem Leichtsinn seines Kontrahenten ziehen können, so allerdings musste er froh sein, zunächst die Zeitkontrolle und dann das Remis geschafft zu haben. Maxime Vachier-Lagrave und Fabiano Caruana spielten im Vergleich einen eher unspektakulären Russen runter bis zu blanken Königen, und Viswanathan Anands Berliner Mauer hielt den Gewinnversuchen Sergey Karjakins ohne größere Mühen stand. Das längste Duell lieferten sich Vladimir Kramnik und Wesley So. Die meiste Zeit konnte der Russe einen kleinen Vorteil behaupten, aber sein amerikanischer Gegner schaffte es stets, dass daraus nicht mehr wurde. Ziemlich exakt nach 5 Stunden Spielzeit endete auch diese Partie remis. Die vierte Runde findet am Samstag um 16 Uhr statt, denn am Freitag wird geruht.
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Norway Chess 2017 - Kramnik und Nakamura vorne
07.06.2017 - Wie schon zum Auftakt gab es auch in Runde 2 des Altibox Norway Chess nur eine entschiedene Partie. Im Duell der Weltmeister und Chess Tigers schlug Vladimir Kramnik im Damenendspiel Viswanathan Anand. Als der Inder seinem Gegner im 34. Zug einen freien a-Bauer erlaubte, neigte sich die Waage deutlich zu Gunsten des Russen. Im 60. Zug schließlich musste sich Vishy Kramnikschen Endspieltechnik geschlagen geben. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Fabiano Caruana und Magnus Carlsen verpuffte ziemlich zügig. Im geschlossenen Spanier tauschte sich nahezu alles im Zentrum ab und alsbald herrschte Frieden. Wie auch in den restlichen Begegnungen. Die längsten Gewinnversuche unternahm der zuletzt etwas gebeutelte Anish Giri gegen Sergey Karjakin. Aber sein mageres Mehrbäuerchen reichte im Endspiel letztlich nicht. Somit führen in Stavanger nun Kramnik und Nakamura mit 1,5/2. Runde 3 startet am Donnerstag um 16 Uhr und freut sich beispielsweise auf den Evergreen Carlsen gegen Nakamura und das Generationenduell Kramnik versus So.
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Norway Chess 2017 - Nakamura schlägt Giri zum Auftakt
Restliche Duelle enden friedlich
06.06.2017 - Wer in der Februar-Liste der FIDE unter den Top 10 der Welt war, darf sich seit gestern mit seinen Kollegen beim Altibox Norway Chess 2017 messen. Damit zählt dieses Turnier zu den besten aller Zeiten. Zunächst spielte man am Montag ein Blitzturnier, um zu ermitteln, wer das Glück hat, in 9 Runden fünf Mal Weiß zu haben. Weltmeister Magnus Carlsen nutzte die Gelegenheit, die Konkurrenz gleich mal zu schocken, indem er 7,5 aus 9 erzielte und überlegen mit zwei Zählern Vorsprung auf die nächsten Verfolger siegte. Heute stand dann die erste Runde des Hauptturniers an, welche Hikaru Nakamura einen Traumstart bescherte. Der Amerikaner überzeugte im Turmendspiel gegen Anish Giri und führt somit in Stavanger, da alle anderen Partien ohne Sieger endeten. Am Dienstag in Runde 2 kommt es beispielsweise zu so hochkarätigen Duellen wie Caruana versus Carlsen und Anand versus Kramnik. Ab 16 Uhr geht es wieder los
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GRENKE Chess Classic 2017 mit Weltmeister Magnus Carlsen
Pressemitteilung des Veranstalters
06.03.2017 - Die Ostertage sind Festtage für die deutschen Schachfans. Vom 15. bis 22. April finden die GRENKE Chess Classic 2017 statt, einem Großmeisterturnier der Extraklasse. Mit von der Partie ist der Weltmeister Magnus Carlsen, der die letzte Auflage der GRENKE Chess Classic 2015 gewann und seinen Titel verteidigen möchte. Seine härtesten Konkurrenten sind die Top Ten-Spieler Fabiano Caruana, Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian. Im Rennen um den Turniersieg möchte auch Arkadij Naiditsch wieder eingreifen. Der für Aserbaidschan startende Großmeister bot dem Weltmeister vor zwei Jahren bravourös Paroli. In einem legendären Finale kämpfte er gegen Carlsen im Tiebreak um den Turniersieg, den der Norweger erst in einer abschließenden Armageddon-Partie sicherstellte. Mit besonderer Freude verkünden die Organisatoren die Teilnahme der stärksten Schachspielerin der Welt, Hou Yifan. Das achtköpfige Feld runden die deutschen Nationalspieler Matthias Blübaum und Georg Meier ab. Für den 19-jährigen Blübaum ist es die erste Teilnahme an einem Großmeisterturnier dieser Kategorie und eine tolle Bewährungsprobe. Er qualifizierte sich durch seinen Sieg bei den GRENKE Chess Open 2016 vor vielen starken Großmeistern.
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GRENKE Chess Open - Schach echt und pur ...
Gigantisch - international - normentauglich - für Groß und Klein interessant - eine Begegnungsstätte für schachbegeisterte Menschen - die beste Turnierpremiere aller Zeiten mit sehr viel Zukunft?
08.04.2016 - Wenn es gelingt, ein Turnier von Deizisau nach Karlsruhe zu verlegen mit so einer überwältigenden Akzeptanz der Teilnehmer, dann muss schon Know How um die Organisation von Schachturnieren und der Zeitgeist, der die Schachspieler beeindruckt und begeistert von der Welt- bis zur Kreisklasse ziemlich genau getroffen worden sein. Die Anzahl der Teilnehmer wuchs vom Jahre 2015 auf 2016 um zirka 250 neugierige Interessenten auf nunmehr 955 Spieler, verteilt auf A-Open (564), B-Open (307) und C-Open (84). Zuschrift eines sonst sehr kritischen Teilnehmers: "Kompliment noch einmal für Eure Ausrichtung und dass ihr trotz des Todes von Dr. Markus Keller ein solches Turnier aus dem Boden gestampft habt. Aber es musste ja klappen, wenn die beiden größten deutschen Turnierorganisatoren gemeinsam zur Tat schreiten!". Der puritanische Deizisau-Style verband sich perfekt mit dem großzügigen Chess Classic Mainz-Style in dieser weitläufigen Schwarzwaldhalle in Karlsruhe mit ihrem wunderbaren Tageslichtaspekten und der weiteren Ausbaumöglichkeiten in Sachen Teilnehmer- und Zuschauerkapazität. Noch nie wurde die Handschrift der Macher Sven Noppes und Hans-Walter Schmitt in Synergie und Zukunftspotential sichtbarer, als hier mit den städtischen Möglichkeiten des Karlsruher Messe & Kongress Zentrums und dem Sponsoring der GRENKE Group aus Baden-Baden. "Ein deutscher Sieger in diesem Mammut-A-Open mit GM Matthias Blühbaum war natürlich dann schließlich das Tüpfelchen auf dem I."
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Sergey Karjakin ist der nächste WM-Herausforderer
28.03.2016 - Wer vor der finalen Runde des Kandidatenturniers gewettet hatte, dass drei Partien ereignislos remis enden und eine bis auf den letzten Blutstropfen ausgekämpft wird, der kann entweder hellsehen oder kennt sich etwas mit dem Thema aus. Sergey Karjakin ging als Favorit in das Duell gegen Fabiano Caruana. Nicht nur, weil er Weiß hatte, sein Gegner war auch noch zum Siegen verpflichtet, um im November gegen Weltmeister Magnus Carlsen spielen zu dürfen. Caruana zögerte dann auch nicht und servierte einen scharfen Sizilianer, doch Karjakin blieb stets cool und Herr der Lage. In einem letzten Akt der Verzweiflung tat Caruana das, was man sonst bei ihm vermissen musste, er fischte im Trüben. Doch sein Gegenüber sah klar und konterte sauber zum alleinigen Turniersieg nach Punkten. Wir gratulieren herzlichst und freuen uns auf eine garantiert spannende Weltmeisterschaft. Daumen drücken!
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Karjakin oder Caruana - wer fordert Carlsen?
27.03.2016 - Die heutige 13. Runde des Kandidatenturniers hat an der Spitze keine Veränderung erbracht, dafür hat sich aber schon geklärt, wer überhaupt noch eine Chance auf den Gesamtsieg hat. Obwohl Viswanathan Anand nur einen halben Zähler Rückstand auf die Führenden Sergey Karjakin und Fabiano Caruana hat, kann er nicht mehr gewinnen, denn die beiden letztgenannten spielen gegeneinander und so könnte Vishy bestenfalls nach Punkten gleichziehen. Das reicht aufgrund der schlechteren Zweitwertung (direkter Vergleich) aber nicht mehr für die WM in New York. De facto muss Caruana morgen gewinnen, denn auch er wäre per Zweitwertung im Falle eines Remis nur zweiter Sieger, weil Karjakin mehr Siege vorzuweisen hat. Ach ja, fast hätten wir den heutigen Sieg von Hikaru Nakamura gegen den völlig neben sich stehenden Veselin Topalov unterschlagen. Der Bulgare steht bereits abgeschlagen als Letzter fest. Doch nun schauen wir nur noch vorwärts. Morgen um 14 Uhr folgt der große Showdown. Immerhin wird es auch noch ein heftiges Gerangel um die Plätze geben, denn da geht es um ein paar Tausender mehr auf dem Konto oder eben nicht.
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GRENKE Chess Open in Karlsruhe grandios gestartet!
In der 3.Runde kommt es schon zu hochinteressanten Partien und faustdicken Überraschungen!
25.03.2016 - "Und es hat Zoom gemacht"- die Schwarzwaldhalle im Karlsruher Kongress Zentrum wird zum neuen Mittelpunkt der Südwest-Initiative! Das Schach-Zentrum Baden-Baden mit Sponsor GRENKE Group bündelt 19 Jahre Erfahrung aus dem Neckar Open in Deizisau und 17 Jahre Erfahrung aus der Chess Classic Mainz-Frankfurt zum neuen Schachtempel mit Wellness-Charakter. Die schon verwöhnten Schachjünger konnten der Versuchung nicht widerstehen und strömten in Schaaren nach Karlsruhe. 955 Teilnehmer starteten das 9-rundige Turnier am 24.03.2016 um 19:05 Uhr in drei Open: A-Open = 564, B-Open = 307 und C-Open 84 Teilnehmer und haben am Karfreitagabend bereits die 3.Runde absolviert. Exemplarisch stehen ein paar faustdicke Überraschungen, aber auch 26 teilnehmende Spieler konnten mit blütenweißer Weste in die vierte Runde gehen; ... und denen folgen 74 Spieler und Spielerinnen mit 2,5 Punkten. Zuerst wollen wir aber einen kleinen Spaziergang durch die bestuhlte leere Schwarzbachhalle unternehmen, damit Sie sich ein Bild machen können über diese imposante Begegnungsstätte für Schachspieler.
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Karjakin siegt, Anand verliert
Letzter Ruhetag am Samstag
25.03.2016 - Über zu wenig Spannung beim Kandidatenturnier in Moskau kann sich niemand ernsthaft beklagen. Nach der heutigen 12. Runde haben Viswanathan Anand und Sergey Karjakin mal wieder den Platz getauscht. Vishy geriet als Nachziehender in der Vierspringervariante der Englischen Eröffnung in eine clevere Falle von Hikaru Nakamura. Die Computervarianten des Amerikaners konnte der Inder am Brett nicht lösen und verlor in nur 26 Zügen. Etwas länger brauchte Karjakin als Weißer gegen Veselin Topalovs Sizilianer. Es war der erste und vielleicht auch einzige Sizi des bisherigen Turniers. Der Bulgare konnte letztlich den gefährlichen Keres-Angriff des Russen nicht stoppen. Die beiden anderen Begegnungen endeten nach spannendem Kampf ohne Blutvergießen. Zwei Runden vor dem Ende liegen Karjakin und Caruana gleich auf in Führung, nun wieder verfolgt von Anand. Die Vorzeichen, dass das Duell Karjakin versus Caruana in der letzten Runde zum großen Finale werden könnte, sind positiv. Doch vor der 14 kommt gewöhnlich die verflixte 13, aber diese Runde muss bis Sonntag warten. Am Samstag wird nämlich letztmalig geruht.
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Anand stürzt Karjakin von der Spitze
24.03.2016 - Je näher das Ende des laufenden Kandidatenturniers kommt, desto wichtiger werden natürlich die letzten Runden. Heute war der 11. von 14 Umläufen dran, und der hatte es in sich. In der Hinrunde hatte Sergey Karjakin noch gegen Viswanathan Anand gewonnen, heute revanchierte sich der indische Superstar sehenswert. Mit den weißen Steinen neuerte Vishy früh, gewann im weiteren Verlauf einen Bauern und dann auch die Partie. Parallel setzte Co-Leader Fabiano Caruana den bisherigen Unglücksraben Veselin Topalov ganz schön unter Druck, aber dieses Mal hielt Topi stand. Remis endete auch die Partie Anish Giri gegen Hikaru Nakamura, aber dafür leistete sich Levon Aronian einen schweren Lapsus im Schwerfigurenendspiel gegen Peter Svidler. Schwupps, da war der Bauer und damit das eigentlich fällige Remis weg. Was sagt nun die Tabelle? De facto ist Caruana Erster, weil er in Runde 10 Vishy geschlagen hat. Hinter den Führenden folgt alleine Karjakin mit einem halben Zähler Rückstand. Das Trio dahinter ist nicht völlig ohne Chance, aber die Wahrscheinlichkeit, dass einer der drei Vorderen das Rennen machen wird, ist ziemlich hoch. In Runde 12 hat Anand Schwarz gegen Nakamura, während Caruana Weiß gegen Aronian hat.
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Caruana erreicht die Spitze in Moskau
23.03.2016 - Es könnte einer der wichtigsten Siege seiner bisherigen Karriere gewesen sein. Fabiano Caruana schlug in der 10. Runde des Kandidatenturniers Viswanathan Anand und geht damit zugleich in Führung. Erst erwischte der Italiener eine indische Qualle, dann verwertete er sie souverän. Nach Punkten ist Caruana nun gleichauf mit Sergey Karjakin, der seinerseits ein lockeres Weißremis gegen Anish Giri hinlegte. Auch die beiden anderen Duelle endeten ohne Sieger. Vier Runden vor dem Ende lässt sich schonmal festhalten, dass allenfalls bis Platz 5 - also Remiskaiser Anish Giri - noch Chancen bestehen, ein WM-Date in New York zu lösen. Besonderes Augenmerk wird bei der morgigen Runde 11 sicherlich auf das "Rückspiel" zwischen Vishy und Karjakin gerichtet sein. Ab 13 Uhr ist in Moskau wieder High Noon...
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Anand schlägt Aronian und zieht mit Karjakin gleich
Ruhetag am Dienstag
21.03.2016 - Mit einem technisch sehr sauberen Spiel ließ in der heutigen 9. Runde des Kandidatenturniers Viswanathan Anand seinem Gegenüber Levon Aronian keine Schnitte und erzielte damit auch den einzigen Sieg des Tages. Nun ist der Inder wieder an der Spitze der Tabelle zu finden, allerdings kann man momentan noch Entwarnung an alle notorischen Nörgler geben, die natürlich längst wissen, wie ein neuerliches WM-Match gegen Magnus Carlsen ausgehen wird. Karjakin führt die Tabelle nämlich aufgrund des direkten Vergleichs bis jetzt noch an, so dass der Russe entweder noch straucheln, oder Vishy nochmals nachlegen muss. Später wird man so oder so von der A&C- oder von mir aus C&A-Ära sprechen und nicht darüber jammern, dass so oft einer der allerbesten Turnierspieler der Geschichte eben wusste, wie man Big Points erzielt. Ach ja, Runde 10 folgt erst am Mittwoch, denn am Dienstag wird in Moskau geruht.
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Caruana macht Boden gut
19.03.2016 - Dass es bei der Führung im Kandidatenturnier in der heutigen 8. Runde keine Veränderung gab, liegt schon stark an Peter Svidler. Wie bereits gestern hatte der Russe eine mehr als verheißungsvolle Stellung auf dem Brett - dieses Mal gegen Landsmann Sergey Karjakin alias Co-Leader. Aber erneut konnte er den Sack nicht zumachen, und die Partie endete ohne Sieger. Parallel genehmigte sich Levon Aronian eine relativ gemütliche Punktteilung gegen den unangefochtenen Remiskönig Anish Giri. Verfolger Viswanathan Anand glich in seinem Rückspiel gegen Veselin Topalov als Schwarzer problemlos aus und bestimmte in der Folge auch den Ton. Doch mehr als ein Remis ließ sich der Bulgare dieses Mal nicht nehmen. Somit führen weiter Karjakin und Aronian, aber ein weiterer Verfolger hat sich zu Vishy gesellt. Fabiano Caruana erhöhte mit seinem Sieg gegen Hikaru Nakamura die eigenen Chancen auf ein WM-Match gegen Herrn Carlsen deutlich und zerstörte die seines Landsmannes vermutlich endgültig. Die nächste Runde folgt am Montag um 13 Uhr.
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Aronian und Karjakin führen auch zur Halbzeit in Moskau
Korrektur: Nakamura schlägt Topalov
19.03.2016 - Als sich Sergey Karjakin und Levon Aronian in der heutigen Runde 7 des Kandidatenturniers das zweite Mal die Hände reichten und somit ihr Remis besiegelten, war bereits klar, dass sie damit auch die gemeinsame Führung verteidigen würden. Denn zuvor hatten sich bereits Anish Giri und Verfolger Nr. 1 Vishy Anand friedlich trennen müssen, da der Niederländer trotz Weiß kein Risiko gegen die gefürchtete indische Vorbereitung einging. Einem Sieg nahe kam Peter Svidler gegen Fabiano Caruana. Doch den zwischenzeitlichen Mehrbauern konnte der russische Rekordmeister letztlich nicht gegen den Amerikaner verteidigen. Korrektur: Und zu guter Letzt einigten sich Hikaru Nakamura und Veselin Topalov nicht, wie zuvor irrtümlich berichtet, friedlich, in Wahrheit siegte der zweite Amerikaner im Feld und hievte sich so auf -1 und stieß den Bulgaren runter auf -3. Ihr Autor entschuldigt sich für seinen Irrtum. Die Rückrunde beginnt am Sonntag um 13 Uhr mit vertauschten Farben.
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