zu den Chess Tigers ...

   
CTTC-Seminare im III. Quartal 2010
28.-29.8. 12 h    Springer-Läufer-Duell im Endspiel GM Karsten Müller Bericht
4.9. 6 h    Einführung in Königsindisch IM Stefan Reschke Anmelden
17.-19.9. 12 h    Kampf um die Initiative GM Artur Jussupow Anmelden
17.-19.9. 12 h    Understanding prophylaxis IM Mark Dvoretsky Anmelden
Chess Classic Mainz 2010
Nachrichten
Aktuelles Tagesschach 48/10 - Ergebnisse der letzten Tage
Gelfand besiegt Leko im Schnellschach *** Kamsky gewinnt Baku Open *** Hebden siegt in Irland
31.08.2010 - Mehrere Turniere haben in den vergangenen Tagen ihr Ende gefunden, aber sie standen natürlich im Schatten des Schnellschach-Duells in Norwegen zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und dem Führenden der Weltrangliste Magnus Carlsen. Quasi parallel fand ein Schnellschachmatch zwischen Peter Leko und Boris Gelfand im ungarischen Miskolc statt. Letzterer siegte mit 4,5 zu 3,5. Heute zu Ende gegangen ist das Baku Open 2010. Elo-Favorit Gata Kamsky siegte trotz eines kleinen Hängers in der sechsten Runde und gewann nach der Schnellschach-WM in Mainz sein zweites Turnier im August. In Irland hat der englische GM Mark Hebden das Dun Laoghaire Masters 2010 gewonnen. Chess Tiger Klaus Bischoff verpasste ein gutes Ergebnis, und auch die Kombination des Turniers ging zu seinen Lasten.
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TopTurniere
Carlsen gewinnt das Finale in Kristiansund
Hammer erringt gegen Polgar Rang 3
30.08.2010 - Die Vorrunde des Arctic Securities Chess Stars Tournament hatte Weltmeister Viswanathan Anand deutlich dominiert, und so ging der erfolgreichste Schnellschachspieler der Welt auch im norwegischen Kristiansund als Favorit gegen Magnus Carlsen ins Finale. Zumal sich die Nummer 1 der Weltrangliste zuvor mehrfach als verwundbar erwiesen hatte. So hatte er in der ersten Vorrunden-Partie gegen Jon Ludvig Hammer noch riesiges Glück, doch in der zweiten Partie ging Carlsen seinem ehemaligen Klassenkameraden endgültig auf den Leim und verlor. Den Einzug ins Finale konnte dieser Unfall jedoch nicht verhindern und heute präsentierte sich Carlsen wieder voll auf der Höhe - sehr zum Leidwesen Anands, denn gleich die erste der beiden Finalpartien verlor er. Somit musste der Inder in der zweiten Partie unbedingt gewinnen und wählte daher seinen gefürchteten 1.e4-Aufschlag, aber sein Gegner blieb besonnen und hielt seinen spanischen Laden zusammen. Mehr als ein Remis war nicht drin und schon war das Finale vorbei. Vielleicht hätte man für etwas mehr Spannung auch vier Finalpartien ansetzen können. Und auch im kleinen Finale gab es einen norwegischen Sieg. Nach einem Schwarzremis in der ersten Partie konnte Jon Ludvig Hammer in der zweiten gegen Judit Polgar siegen und sich so verdient den dritten Rang sichern. Neben allen Ergebnissen finden Sie in der Folge nicht nur auch alle Partien, sondern auch einige kommentierte Highlights.
Ergebnisse & (kommentierte) Partien...

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Universität
Der grüne Läufer und viele weitere Endspiel-Geheimnisse
Endspielexperte GM Karsten Müller im Chess Tigers Training Center
29.08.2010 - Eigentlich völlig falsch ist das Gerücht, das Erlernen von Endspielen sei schwieriger oder gar langweiliger, als Eröffnungen oder Mittelspiele. Mit Eröffnungsfallen und schönen Kombinationen hat schon jeder viele Partien gewonnen, aber ausgerechnet im Endspiel wirft besonders der Amateur immer wieder gewonnene Stellungen weg, weil ihm das Wissen und die Technik fehlt. Aus diesem Grund standen an diesem Wochenende im Chess Tigers Training Center alle Ampeln auf grün in Sachen Endspiel. Genauer gesagt, einer der größten Endspielexperten weltweit gab ein zweitägiges Seminar zum Thema "Springer-Läufer-Duell im Endspiel". Und apropos grün, zum Erstaunen sämtlicher Teilnehmer präsentierte GM Karsten Müller gleich zu Beginn des Seminars eine neue Figur - den grünen Läufer. So bezeichnet der selbsternannte Läuferpaar-Fetischist den Läufer, für welchen der Gegner nicht das passende Gegenstück hat.
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TopTurniere
Anand und Carlsen vorzeitig im Finale von Kristiansund
Hammer läßt gleich zwei mögliche Heldentaten aus
29.08.2010 - Gestern startete in Norwegen der erste von drei Tagen des Arctic Securities Chess Stars Tournament. Gespielt wurde die erste Vorrunde und theoretisch bräuchte man keine zweite Vorrunde, um die Finals zu ermitteln, denn die haushohen Favoriten Viswanathan Anand und Magnus Carlsen haben nach jeweils drei gespielten Partien 2,5 Punkte auf dem Konto und sind so weder von Judit Polgar noch von Jon Ludvig Hammer einzuholen. Ganz klar der tragischste Held des ersten Tages war der 20 Jahre junge Hammer. In der ersten Partie gegen Weltmeister Anand hatte er das Schwarzremis schon fast im Sack, da verpasste er den korrekten Weg und verlor. Gleich darauf traf er auf Kumpel Magnus und steigerte sein Pech nochmals extrem. Nach einem fürchterlichen Überseher der Nummer 1 der Weltrangliste, hätte Hammer einzügig(!) gewinnen können, aber sah es nicht und verlor erneut. Neben den entscheidenden Momenten dieser Partien haben wir in der Folge beispielsweise auch ein Video von Europe-Echecs, in welchem Hammer seine beiden Niederlagen zu erklären versucht. Trotz des Ärgers nahm er es mit Humor.

Heute um 14:30 Uhr werden die ersten drei Runden nochmals mit vertauschten Farben wiederholt. Am Montag dann werden Anand und Carlsen das große und Polgar und Hammer das kleine Finale ausspielen. Die Bedenkzeit in Kristiansund beträgt 20 Minuten plus 10 Sekunden.
Zwischenstand, Partien & Videos

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TopTurniere
Miskolc - Leko stellt die Spannung wieder her
Seltene Russisch-Variante überrascht Gelfand
26.08.2010 - Miskolc ist mit seinen rund 175.000 Einwohnern nach Budapest und Debrecen die drittgrößte Stadt Ungarns. Seit 2005 ist es dort eine schöne Tradition geworden, dass sich der beste Schachspieler des Landes, Peter Leko, einen Kollegen aus der absoluten Weltklasse einlädt und gegen ihn ein Schnellschach-Match (25''+10') über acht Partien spielt. Bisher hatten seine Gegner so klangvolle Namen wie Viswanathan Anand, Magnus Carlsen, Vladimir Kramnik, Michael Adams und Anatoly Karpov. Nur eines dieser Duelle konnte Leko bisher gewinnen. 2006 schlug er Karpov mit 4,5-3,5 und 2005 reichte es immerhin zu einem 4-4 gegen Adams. In diesen Tagen (25. bis 29. August) ist nun Boris Gelfand sein Gast und machte sich sofort mal mächtig unbeliebt bei seinem Gastgeber. Gleich in der ersten Partie gelang dem Israeli eine starke Endspielleistung, welche ihm den vollen Punkt bescherte. Nach zwei Unentschieden schlug Leko heute nicht minder spektakulär zurück. Er wählte mit Weiß gegen die Russische Verteidigung seines Gegners ein bisher sehr selten gespieltes System und erwischte seinen Gegenüber ganz offensichtlich eiskalt. Am Freitag gönnt man sich für (wahrscheinlich) gemeinsame Aktivitäten einen Ruhetag.
Partien & Bilder...

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Chess Classic
Anand bleibt bester Mainzer
Chess Classic-Ranking und weitere Statistiken von 1994 bis 2010
25.08.2010 - Je größer eine Schachveranstaltung ist, desto mehr Arbeit macht natürlich die Vorbereitung, der Ablauf selbst und auch die Nachbearbeitung. Letzteres kommt bei sehr vielen auch hochklassigen Turnieren oft zu kurz. Man geht dann fälschlicherweise davon aus, das Ereignis sei beendet und das war's. Weit gefehlt! Nicht nur für die Teilnehmer und die Zuschauer sondern auch für den Veranstalter selbst ist es wichtig, das Geschehene Revue passieren zu lassen. Dazu gehören auch Zahlen und Fakten, die besonders Letzterem Informationen dafür liefern, wie das Fazit unter dem Event lauten muss und was er schon beim nächsten Mal noch verbessern kann. Auch bei den Chess Tigers wurden in den letzten Tagen und Wochen fleißig Daten gesammelt, nachbearbeitet, ausgewertet und Statistiken aktualisiert. In der Folge haben wir für Sie sämtliche Ergebnisse aller jemals ausgetragenen Wettkämpfe bei der Chess Classic von 1994 bis 2010 aufgearbeitet und in handliche Tabellen verpackt, die zum Stöbern einladen. Dazu gehört auch die Chess Tigers Rating Library in welcher jeder Spieler, der jemals bei einer Classic an einem traditionellen Schnellschach-Open teilgenommen hat, über eine eigene CC-Rating verfügt, die sich bei weiteren Teilnahmen entsprechend verändert. Exakt 3.337 Menschen haben heuer eine solche Wertungszahl und die Nummer 1 ist nicht ganz überraschend mit 2799 Weltmeister Viswanathan Anand. Aber die neue Nummer 2 ist Vugar Gashimov und der ist nur noch 11 Punkte hinter dem indischen Champion. Garniert mit einigen Bildern folgen nun die Chess Classic Statistiken.
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Universität
Chess Tigers Training Center - Seminar mit GM Karsten Müller am kommenden Wochenende in Bad Soden
Kurzentschlossene Teilnehmer sind noch herzlich willkommen!
UPDATE: Noch 3 Plätze frei!

24.08.2010 - Insgesamt werden im dritten Quartal des laufenden Jahres noch vier hochinteressante Seminare im Chess Tigers Training Center in Bad Soden am Taunus stattfinden. Den Anfang macht am kommenden Wochenende Großmeister Dr. Karsten Müller mit dem Thema "Das Duell Läufer gegen Springer im Endspiel", wobei der Hamburger auch auf allgemeine Grundsätze im Umgang mit diesen beiden Leichtfiguren eingeht. Dieses zweitägige Seminar ist die perfekte Vorbereitung auf die bald beginnenden Mannschaftskämpfe. Melden Sie sich jetzt noch an und sichern Sie Ihren persönlichen Leistungssprung! Bereits eine Woche später wird der Internationale Meister Stefan Reschke am 04. September mit seiner "Einführung in die Königsindische Verteidigung" ein ganz heißes Eisen anfassen. Sie erlernen die Eckpfeiler eines komplizierten Eröffnungssystems, welches nur sehr wenige Schachspieler beherrschen, aber oft gespielt wird. Siege schon aus der Eröffnung heraus sind nach diesem Tag programmiert! Zugleich wird Reschke neben etwas königsindischer Geschichte auch erklären, wie man sich überhaupt ein Eröffnungsrepertoire aufbaut. Später im September, genauer vom 17. bis 19., krönt das CTTC das Ende des Quartals mit einem echten Kracher. Sie haben nämlich die schwierige Wahl zwischen zwei absoluten Weltklasse-Trainern. Großmeister Artur Jusspow behandelt das Thema „Kampf um die Initiative“ und der Internationale Meister(trainer) Mark Dvoretsky wird parallel „Understanding prophylaxis“ lehren - allerdings in englischer Sprache. Besser geht es nicht. Wie Sie sich anmelden, erfahren Sie bei den folgenden Seminarbeschreibungen.
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Nachrichten
Aktuelles Tagesschach 47/10 - Anand contra Carlsen!
G-Star RAW World Chess Challenge: Kannst Du Magnus Carlsen schlagen? ***
Bobby Fischer ist nicht Jinkys Vater *** Schach in Hessen-Newsletter Nr. 16 & 17

23.08.2010 - Am kommenden Wochenende findet im norwegischen Kristiansund das Arctic Securities Chess Stars Tournament statt. Neben Judit Polgar und Jon Ludvig Hammer sind natürlich der Weltmeister Viswanathan Anand und die Nummer 1 der Welt Magnus Carlsen die Hauptattraktion der Schnellschach-Veranstaltung. Und auch die nächste Meldung dreht sich um den Führenden der Weltrangliste. Carlsen wird am 10. September im Rahmen der G-Star RAW World Chess Challenge eine Partie gegen die ganze Welt spielen. Derweil hat ein DNA-Test ergeben, dass Bobby Fischer keine Tochter namens Jinky Young hat. Sie wird ihn also nicht beerben, aber dennoch wird es noch immer nicht ruhig um den 2008 verstorbenen Schachweltmeister, wie The New York Times berichtet In der Zwischenzeit war unser Hans-Dieter Post mal wieder fleißig und hat den Schach in Hessen-Newsletter Nr. 16 & 17 verfasst. Auch diese Exemplare können Sie sich bei uns wieder als PDF herunterladen.
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Nachrichten
Aktuelles Tagesschach 46/10 - Junge Hüpfer schlagen in Amsterdam die alten Hasen mit 26-24
Naidtsch mit Match-Sieg gegen Efimenko
Ehepaar Fressinet / Skripchenko gewinnt Französische Meisterschaften

22.08.2010 - Im Duell "Rising Stars versus Experience" haben in Amsterdam die möglichen Weltmeister von morgen beim NH Chess Tournament 2010 schonmal knapp mit 26 zu 24 gegen jetzige Spitzenspieler gewonnen. Doch beinahe noch wichtiger war die Frage, welcher "Jungspund" die Einladung für das nächste Amber Turnier in Nizza gewinnen würde. So viel vorab: Es musste darum geblitzt werden und einer der Finalisten war Hikaru Nakamura... Einen auch aus deutscher Sicht schönen Erfolg erzielte Arkadij Naiditsch in Mukachevo, wo er ein Match gegen den Ukrainer Zahar Efimenko gewann. In Frankreich wurden unterdessen die 85th French Championships ausgetragen. Laurent Fressinet siegte bei den Männern und seine Gattin Almira Skripcheno tat es ihm bei den Frauen gleich.
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Chess Classic
700 Teilnehmer plus einen Kamsky
Bericht zur Chess Classic Mainz 2010 mit vielen bisher unveröffentlichten Bildern
19.08.2010 - 200 Teilnehmer sind so eine Marke bei sehr vielen offenen Turnieren, wenn diese erreicht oder gar übertroffen wurde, dann ist man als Veranstalter zufrieden. Für die diesjährige Chess Classic Mainz, welche vom 06. bis 08. August stattfand, lag diese Grenze bei dem Dreifachen, also 600 Teilnehmern. Schließlich fielen bei der zehnten Auflage sowohl die Abendveranstaltungen als auch das mittlerweile sehr beliebte Chess960-Open dem Rotstift zum Opfer. Die schweren wirtschaftlichen Zeiten hatten viele Sponsoren dazu gezwungen, ihr Engagement erheblich zu drosseln oder ganz einzustellen und so schraubte Organisator Hans-Walter Schmitt mit seinen veranstaltenden Chess Tigers die Erwartungen nicht zu hoch. Aber dann explodierten die Anmeldezahlen in den letzten Wochen vor der Veranstaltung förmlich und letztlich sollten es exakt 701 Schachfreunde aus aller Welt werden, die an der ersten offenen Schnellschach-WM der Geschichte teilnahmen. Dies ist nach 2007, als es 762 waren, die zweithöchste Teilnehmerzahl aller vorherigen 17 Chess Classics. Der Elo-Schnitt der zehn besten Spieler von 2727 stellte zudem tatsächlich einen neuen Rekord dar. Die Idee, aus dem großen Open zumindest temporär eine offene Schnellschachweltmeisterschaft zu machen, wurde aus der Not geboren, aber rückblickend kann man feststellen, dass die 1. Offene Grenke Rapid World Championship ein voller Erfolg war, mit fast 4.000 gespielten Partien und einem Sieger, den kaum ein Experte zuvor auf der Rechnung hatte. Dabei hatte der neue Schnellschach-Champion später eine logische Erklärung für seinen Erfolg parat.
Zum ausführlichen Bericht ...
Chess960
Tiger Siebrecht gewinnt Chess960-Turnier im LA8
58 Teilnehmer abseits der Eröffnungstheorie im Schachzentrum Baden-Baden
14.08.2010 - Schach hat in Baden-Baden Tradition. Wo 1870 das erste internationale Turnier auf deutschem Boden mit zehn Meisterspielern der damaligen Weltklasse ausgetragen wurde, steht heuer ein Schachzentrum, welches bundesweit Symbolcharakter hat. Wer als Austragungsort für Turniere Turnhallen mit quietschenden Böden oder zu enge und dadurch stickige Räume gewohnt ist, kann sich in den großzügigen und sehr stilvoll gehaltenen Sälen des LA8 (Lichtentaler Allee 8) einen staunenden Blick nicht verkneifen. Elegant und doch zweckmäßig eingerichtet erfüllt das Schachzentrum Baden-Baden sämtliche Anforderungen, um auch größere Veranstaltungen wie das aktuell laufenden Sommer-Open mit seinen 214 Teilnehmern zu stemmen. Dort, wo sonst Seminare, Trainings, Schulschach und natürlich die Mannschaftskämpfe der OSG Baden-Baden stattfinden, wurde gestern zum zweiten Mal auch dem neuen Schach eine Chance gegeben. Beachtliche 58 Teilnehmer - davon 10 Titelträger - nahmen an dem Chess960-Open teil, welches in 5 Runden Schweizer System und mit der Bedenkzeit 20 Minuten plus 5 Sekunden ausgetragen wurde. Deutlicher Elo-Favorit war der russische Großmeister Maxim Turov, doch als dieser letztlich zusammen mit GM Mesgen Amanov aus Turkmenistan und dem deutschen GM Sebastian Siebrecht mit 4,5 Punkten das Ziel erreichte, fehlte ihm ein halber Buchholzpunkt zum Triumph. Diesen sicherte sich mit Siebrecht nicht nur der physisch größte Spieler, sondern auch ein Chess Tiger.
Tabelle & Bilder...

Homepage Schachzentrum Baden-Baden
Chess Classic
„Improvisieren statt versinken“
FAZ-Redakteur und Chess Tiger Gerald Braunberger über die Chess Classic Mainz und den neuen Schnellschachweltmeister Gata Kamsky
12.08.2010 - Eigentlich ist Gerald Braunberger einer der Wirtschaftsexperten bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, doch er ist auch ein großer Schachfreund, den man regelmäßig bei hessischen Turnieren selbst am Brett treffen kann. So war der Chess Tiger auch bei der Chess Classic Mainz dabei und spielte im Chess960-Simultan gegen Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk. Die Offene Grenke Rapid World Championship verfolgte er als Besucher und schrieb für die FAZ einen gelungenen Bericht über den Sieger Gata Kamsky, welchen wir Ihnen - angereichert mit einigen exklusiven Bildern - jetzt in voller Länge servieren.
Zum Artikel in der FAZ...

Artikel auf FAZ.NET
Chess Classic
Hats off to the man with the cap!
GRENKE OPEN, day 2
08.08.2010 - Gata Kamsky is the one and only winner of the GRENKE OPEN! After eleven hard fought rounds, the current United States Champion scored 10 points and remained unbeaten. The man with the cap played fighting chess, never just played for a draw-even with the black pieces and deservedly won the first Open GRENKE Rapid World Championship. Hats off to the man with the cap!
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Results, rankings etc.
Games to download
Chess Classic
Hut ab, Gata!
Kamsky gewinnt Schnellschach-WM mit 10/11
08.08.2010 - Mit 9/9 war Gata Kamsky bei der Offenen Grenke Rapid World Championship „gestartet“ und hatte so für den Fall, dass doch noch jemand mit ihm gleichziehen würde, die klar bessere Zweitwertung in der Tatsche. Doch wie der Amerikaner im Interview post mortem sagte, wollte er unbedingt alleiniger Sieger nach Punkten werden, was ihm mit zwei Unentschieden zum Schluss auch souverän gelang. Das komplette Interview werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Mit seinem Triumph entthronte Kamsky seinen Vorgänger Levon Aronian, der letztlich Dritter wurde, dies aber äußerst sportlich nahm. Den zweiten Platz errang Vugar Gashimov, der eine Runde vor dem Ende der einzige Spieler war, der Kamsky noch hätte abfangen können, falls dieser in der Schlussrunde mit Schwarz gegen Alexander Grischuk verloren hätte. Der neue Schnellschach Weltmeister trug wie 2009 das komplette Turnier über ein Baseball-Cap, weil er eben ein Amerikaner sei und die trügen selbige halt gerne. Keine Frage, dass er zu seinem Sieg noch gleich noch ein paar Caps mit dem springenden Tiger der Chess Tigers geschenkt bekam, welche er erfreut entgegennahm und sogleich eine davon aufsetzte. Die zehnte Chess Classic Mainz ist beendet, und trotz des reduzierten Programms sind die Chess Tigers und alle fleißigen Helfer stolz, dass wir Ihnen wieder ein Weltklasseturnier mit über 700 Teilnehmern präsentieren konnten. In Kürze wird es auf dieser Seite einen ausführlichen Bericht geben, doch schon jetzt möchten wir allen Schachfreunden aus nah und fern von ganzem Herzen danken. Ohne Sie gäbe es keine Chess Classic, und das wissen wir sehr gut! Eine kleine aber exklusive Auswahl an Fotos erhalten Sie schon jetzt, und es werden alsbald noch sehr viele folgen!
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Ergebnisse, Tabellen etc.
Partien zum Nachspielen und Downloaden
Chess Classic
„Man muss immer versuchen zu gewinnen!“
Videobeitrag zur Chess Classic bei SWR3
08.08.2010 - Zum Start der laufenden Schnellschach-WM hat der Südwestrundfunk der Mainzer Chess Classic einen Besuch abgestattet und einige Stimmen eingefangen. Im Mittelpunkt stand die erst 17 Jahre jungen Anna Endress auch Alzey, welche dem TV-Sender einen kurzen Einblick in das Schach-Business gewährte. Auch Chef-Organisator Hans-Walter Schmitt wurde von SWR-Reporterin Anja Weckmann um ein Statement gebeten. Unter dem folgenden Link können Sie sich den kurzen Beitrag anschauen: Rheinland Pfalz aktuell
Chess Classic
Schnellschach ist Nervenkitzel!
08.08.2010 - 20 Minuten + 5 Sekunden Bonus pro Zug. Das ist die Kadenz, mit der bei den Chess Classic Mainz 2010 gespielt wird. Der Reiz dieser Variante liegt im Unperfekten. Es geht weniger darum eine fehlerfreie Partie zu kreieren, als vielmehr darum die Fehler des Gegners auszunutzen. Diese kommen zwangsläufig. Je nach Spielstärke passiert das entweder im frühen Stadium, oder bei den absoluten Cracks spätestens wenn die Bedenkzeit fast aufgebraucht ist und man nur noch von der Gutschrift lebt. Dann fängt auch das große „Gehacke“ an und an vielen Brettern wird wild geblitzt. Das ist die Phase, wenn bei den Spielern das Adrenalin steigt und der Weg zu den Brettern von zahlreichen Kiebitzen versperrt bleibt. Hier die Kontrolle zu bewahren, ist die große Kunst. Die folgenden Beispiele zeigen Momente des Kontrollverlusts, entweder im frühen oder späten Stadium. mehr
Chess Classic
Kamsky on the run with 8/8!
Lunchbreak in Mainz
08.08.2010 - After eight rounds, only Gata Kamsky has a clean slate. He convincingly won three games in a row against Markowski and two top favourites: Aronian and Karjakin. However, there are two players with 7,5/8 who lie in wait for a small mistake of the American ace: Rustam Kasimdhzanov and Vugar Gashimov. However, Kamsky is showing brilliant chess and it will very difficult for his pursuers to keep this murderous pace. In round nine the crucial game will be Kasimdhzanov-Kamsky! You can follow all the action of the last three rounds of the GRENKE OPEN live. CCM10 Live-Portal
Chess Classic
GRENKE OPEN-LIVE
08.08.2010 - It is not a secret that most chessplayers are notorious longsleepers. Getting up on a Sunday morning to play six rounds in the tough GRENKE OPEN is not a perfect start of the day for everybody. To cheer up the players on this sunny Sunday morning, the Queen song “It’s a Beautiful Day” was played, minutes before the start of the 6th round: “It's a beautiful day- The sun is shining- I feel good - And no one's gonna stop me now, oh yeah”. Naiditsch must have had a bad night sleep, because he lost two dramatic games on Saturday in rounds 3 and 5. There are still 12 players with a perfect 5/5 score, among them favourites like Aronian, Grishuk and Karjakin. Quite remarkable is the good start of two Polish grandmasters, Kempinski and Markowski, who also have a 100% score. But can they keep the pace on Sunday? You can follow all the live action on the top boards here: CCM10 Live-Portal
Chess Classic
701 participants in GRENKE OPEN – Twelve players with a 100% score after the first day
08.08.2010 - This year, the symbolic “700” barrier was cracked: despite the fantastic summer weather, 701 chess players came to Mainz to play the GRENKE OPEN. We counted no less than 165 players with an international title in this strong field, in which the top ten has an average ELO of 2727! As we heard from many chess fans today, playing chess is not the only reason to come to one of the oldest cities in Germany. Being part of the chess community and having the unique chance to play a world championship with top players in one single tournament is the main reason for their pilgrimage to Mainz. After five rounds in the GRENKE OPEN, twelve players still have a perfect 5/5 score: Aronian, Gashimov, Karjakin, Grishuk, Bologan, Kamsky, Kasimdhzanov, Inarkiev, Bareev and Gustafsson, Kempinski and Markowski. more...
Starting list
Pairings, results, ranking
Download games
Chess Classic
701 Spieler bei der Offenen Grenke Rapid World Championship
Noch 12 Spieler ohne Punktverlust

Zweithöchste Teilnehmerzahl in der Geschichte der Chess Classic
165 Titelträger, die sich wie folgt verteilen:
44 GM, 9 WGM, 44 IM, 6 WIM, 56 FM, 6 WFM

07.08.2010 - Sie hat begonnen – und wie! Zugegeben, insgeheim hatten die veranstaltenden Chess Tigers - schon gehofft, dass wieder sehr viele Schachbegeisterte trotz eines reduzierten Angebots an Events nach Mainz kommen und an der Offenen Schnellschach-WM teilnehmen würden. Dass es letztlich sogar haarscharf über 700 werden würden, darüber freut sich das komplette Team sehr und sieht dies als erneute Bestätigung ihrer Bemühungen, auch weiterhin die größte und stärkste Schnellschach-Veranstaltung der Welt zu sein. Mit einem Schnitt von 2727 bei den ersten zehn Spielern der Setzliste wurde ein neuerlicher Rekord erzielt. Wie in jedem Jahr war es ein ganz besonderes Gefühl, als sich die Türen der Rheingoldhalle öffneten und hunderte Schachspieler hineinströmten und ihrerseits ob der gigantischen Kulisse stautnen. Viele ließen sich vor der Bühne, auf welcher die beiden Top-Bretter spielen, fotografieren, um eine persönliche Erinnerung mitnehmen zu können. Nach den ersten fünf Runden gibt es noch ein Dutzend Hundertprozentige, wobei der Pole Robert Kempinski aktuell die beste Wertung vorzuweisen hat. Sollte es nach elf Runden tatsächlich zwei oder sogar mehr Spieler mit identischer Punktzahl und Zweitwertung geben, wird es zum Tie-Break kommen. Aber nur dann! So gut wie keine Chancen mehr auf den WM-Titel hat dagegen die deutsche Nummer 1 Arkadij Naiditsch, denn er verlor bereits zwei Partien. Der morgige Spieltag beginnt um 11.00 Uhr mit der sechsten Runde. Es folgen einige Impressionen des ersten Tages.
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Teilnehmerliste
Paarungen, Ergebnisse, Tabelle des ersten Tages
Partien zum Nachspielen und Downloaden

   

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